Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welcher Verband ist der richtige?
Moin, moin
Ich überlege mir gerade ganz konkret ob ich einem Verband beitreten soll. Es gibt ja eine ganze Menge Verbände die sich in der Wirtschaftsmediation und für Mediatoren engagieren. Irgendwie bin ich mir aber nicht sicher an was ich mich bei der Auswahl orientieren soll.
Wer hat eigene Erfahrungen und kann mir weiterhelfen? In welchen Verbänden seid ihr?
Horst
Leyendecker
11.04.06, 09:16
Hallo, die Frage solltest Du Dir zunächst nach Deinem Arbeitsschwerpunkt beantworten. Wenn Du stärker im Wirtschaftsbereich arbeitest, dann in einem solchen Verband. Dann sollst Du Dir die Homepage anschauen, was macht der Verband, z.B. an standartisierter Ausbildung, an Infos für die Miglieder, an politischer Tätigkeit.
Oft ist es wichtig jemand zu kennen, der in einem solchen Verband ist.
Grundsätzlich gilt für mich - in der jetzigen Zeit, in der sich Mediation in Deutschland auch gesetzlich am etablieren ist, ist eine Verbandsmitgliedschaft wichtig.
ich selbst bin im BMWA (www.bmwa.de) und Integrierte Mediation e.V. (www.Integrierte-mediation.net)
Mit besten Grüssen
Ali Leyendecker
Piesport
Mediatorin_Berlin
13.09.06, 21:42
Hallo Horst,
es ist wirklich stark von Deinem Schwerpunkt abhängig und ggf. von einer Ausbildung, da es u. U. in den Richtlinien vorgeschrieben ist, eine anerkannte Ausbildung absolviert zu haben.
Ich selbst bin als Mediatorin in Berlin tätig und beim Bundesverband Mediation e. V. (www.bmev.de), da ich die Ausbildung nach den Richtlinien erfüllt habe. Der Bundesverband Mediation ist ziemlich breit orientiert, ich kenne selber etliche Mediatoren/innen, die ihm angehören. Ich bin zufrieden und fühle mich gut aufgehoben und gut beraten/integriert.
Viele Grüße aus Berlin,
Ana
http://www.klare-mediation.de
Hm ... das mit den Berufsverbänden ist so eine Sache.
Ich selbst bin Mitglied in der Centrale für Mediation (www.http://www.centrale-fuer-mediation.de/). Dies allerdings eher aus dem Ansatz, dass mit der Mitgliedschaft die Zeitschrift für Konflikt-Management (ZKM) im Preis inbegriffen ist (und das ist schon fast der Jahresbeitrag) und das es als Mitglied auch die weiteren Publikationen zu vergünstigten Preisen gibt. Ausserdem sind dann die Mitgliedsbeiträge von einigen Berufsverbänden ebenfalls ermäßigt.
Des Weiteren bin ich dann noch Mitglied bei D-A-CH e.V. (http://www.mediation-dach.com/) weil ich die Idee dahinter unterstütze.
Im Prinzip würde ich es jedoch für die Mediation als Ganzes sehr begrüßen, wenn sich die Verbände auf Ausbildungs- und Berufsausübungsgrundlagen verständigen würden, damit z.B. eine Bundes-Mediatoren-Kammer und ein Versorgungswerk gegründet werden können. Dies würde dann auch zur Anerkennung als "Freier Beruf" führen, was zur Zeit jedenfalls durchaus Vorteile bieten könnte.
Mirko Haas
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