Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grundsätzliche Mediationsfrage
Hallo,
wir sind eine Patchworkfamilie ...
Mein Mann - eine Tochter aus erster Ehe (Problemteil)
ich als Zweitfrau - einen Jungen mitgebracht und ein gemeinsames Kindl
Kinder: mein Sohn - 11 Jahre, guten Kontakt zu seinen Vater
seine Tochter - 8 Jahre, im Dezember 9 Jahre, Umgangsrecht
gemeinsame Tochter, geb am 21.3.06
So - mein Mann, die Tochter, deren Mutter und deren Eltern - hier ist des Problem und nur Zirkus, der massiv an den Nerven zerrt. Ich überlege grad, damit man versteht wo des Problem ist, wie ich anfange:
Mein Mann und ich machten damals uns gemeinsames Leben irgendwo von den Kidds mit abhängig - verstehen die sich, wird es klar gehen und kommen wir so klar. Nach einiger Probezeit zogen wir irgendwann zusammen. Die Tochter meines Mannes hatte ein normales Umgangsrecht zu diesem Zeitpunkt. (14 Tage und 1 Tag unter der Woche). Die Lebenssituation der Tochter, die sich auch im Verhalten verdeutlich (man hat kein damals 6jährige Kind vor sich,sondern eines da eher zu einer 2jährigen tendiert).
In der ersten Zeit wo ich da war, sah man nur die Großeltern die mich unter die Lupe nahmen. Ok, in gewisser Weise lies ich mich aushorchen. Mit einigen Versuchen, mich zu nerven (Anrufe beim Jugendamt, ich als Zweitfrau koche für alle nur gebe dem Kind nix zu essen, oder kaufe der Unterwäsche und wissentlich zu klein, obwohl die hierkorrekt passte) – liesen wir abrieseln. Sprich – die JA-Dame rief an, wir lachten und des war gut. Irgendwann war der Punkt, wo es hieß mein Mann und der Vater der Tochter bekommen noch ein gemeinsames Kind. Auf einmal ging es los – dem Kind wurden vor dem Vater Umgangsabsagen eingeredet. Von der Oma (zwischenzeitlich in einem Jahr hatte man die kiMu 2 x zu Gesicht bekommen) wurde gesagt, naja Mädel, nun kannste nich mehr so oft zum Papa, ich als Zweitfrau brauche Ruhe und sie störe da. Und wenn das Baby da ist, ist das analog so. Der Luftblase wurde vor der Tochter und Oma gleich zerplatzt – Du kannst weiter zu uns kommen, ist kein Problem. Aber die Sticheleien gingen weiter – aber noch erträglich. Dann ging es darum – um den Sommerurlaub 2007. Vorweg wurde von der Oma mitgeteilt, ja DU kannst des Mädle 3 Wochen bekommen. Ok mein Mann freute sich logischerweise. Er teilte der Großmutter den Urlaub mit, solle diesen bitte der KM mitteilen. Da ging es los – sorry aber sowas hab ich noch nich erlebt – die tickte aus in ihrem Alter. Du bekommst Dein Kind nur 2 Wochen, wenn ich es möchte, darfst noch 1 Woche in den Herbstferien. Meinem Mann blieb die Spucke weg und ich meinte, Du bei meinem Schwager und seinen Zwillingen wurde von vornherein eine 50/50-Umgangsregel gg. die KM durchgesetzt. Das beinhaltet auch, das die Kinder jeweils die halben Ferien da sind. Mein Sohn und die Tochter des Mannes – vor uns allen beschimpfte diese Frau uns wegen der Bundeslandherkunft (wir sind halt ins neue Bundesland umgezogen). So was gibt es hier nicht, da musst du dich in den scheiss Land verziehen. Diese Worte werd ich nie vergessen, das tat weh.
Die Jugendamtsdame – wurde ja informiert – versuchte mit denen zu reden. Fehlschlag – ergo sind wir zum Rechtsanwalt. IN der Zwischenzeit wollte die KM den Urlaub so nehmen, das mein Mann hätte seine 3 Wochen (werden vorgeschrieben vom AG) hätte teilen müssen 1 Woche zu Beginn der Ferien und 2 Wochen zum Schluss der 6 Wochen. Beim Gericht – halt nach den Schreiben des Rechtsanwaltes – wurde als erste noch mal ein Gespräch im Jugendamt verlangt. Sagen wir mal so – wollte es meinem Mann nicht glauben – aber beim ersten Wort, nicht mal ein Widerwort – fing die kindsmutter an zu heulen und zu toben, der stand auf und ging. Ich blieb und meinte – hör zu ich wollte noch des und des bzgl. des Umgangs klären. Die einzigsten Worte: Mein Mann ist zu beschuert aufgrund der Herkunft einen Satz zu schreiben (ist doch aber nur ein Westberliner) und ich aufgrund meiner Herkunft (ländliche Gegend) kann nur einen Kuharsch massieren und solle gefälligst meinen Mund halten (ich schreib es nett). Ergo – nichts wurde geklärt und der Gerichtstermin war im Mai. Zu diesem Zeitpunkt – das erste mal im Leben der Tochter seit der Trennung der Eltern – lebte es 3 Wochen bei der Mutter. Vorteil: geändertes Verhalten und ein bessrer Umgang möglich – nach der Verhanldung wieder Umzug zu den Großeltern und wieder massiv verschlossen und Probleme beim Umgang. Aber allem im allem – der kürze halber – mein Mann bekam Recht mit den Sommerferien (leider haben wir vergessen gleich die andren Ferien zu klären). Eine Mediation wurde angeordnet.
SO, beim 1. Termin beide Expartner, aber Eltern an einen Tisch. Bei der Verhandlung kam raus, das wir heiraten. Beim 1. Termin hat mein Mann die KM gebeten, ausser der Reihe seine Tochter zur Eheschließung für 5 h zu holen und zurückzubringen. Es ist seine Schuld, hätte so heiraten müssen, das sie das WE bei uns ist. AN diesem Tag wurde ihr die Pflichten des halben Sorgerechts erklärt. Dann gab des erste alleinige Gespräch – mein Mann mit seinem Mediator. Grundkonsens der Spielstunde: wenn ihre Exfrau weint, können sie des wohl nicht ertragen und daher verlassen sie den Raum, weil Sie noch was empfinden. Da ist mien Mann bald nicht mehr geworden und ging, weil die Ansage, da ist nix mehr und es geht um das Mädel nicht ankam.
2.Gespräch: in der Zwischenzeit kam raus, das die KM die Termine nur mit den Großeltern wahrnahm und mein Mann bestand darauf, das ich mir zur Spielstunde komme. IN der Zwischenzeit war so einiges passiert und des sollte geklärt werden, u.a. wie es sein kann, das der Opa verhindert, das die Tochter sich vom Vater verabschiedet und mit geballten Fäusten dasteht.
Ansage des Mediators: über solche Sachen wird nich geredet, sondern nur über Zukunftiges, nicht mal gegen den Urteilsverstoss
3.Gespräch: hier waren auf einmal der Mediator meines Mannes da und die Mediatorin der Mutter. Ab diesen Zeitpunkt – hatte vorher schon keine gute Meinung drüber – ist es nun ganz aus und man versteht die Welt nicht mehr. Wir machen Vorschläge zur Umgangentspannung – die KM und deren Eltern bekommen ewig Zeit zur Entscheidung. Dann der Kommentar: sie müssen doch Rücksicht auf die Km nehmen. Sie müssen sich nach der richten und ihre neue Familie auf das Befinden dieser Frau abstellen. Es soll ja irgendwann erreicht werden, das man miteinander redet. Mir stellte sich die Frage – die diese Mediatorin auch nicht beantworten konnte – wie lange soll des dauern, bis das Kind 18 ist und sie alles gg. das Kind durch hat? Es sollte nur um die Tochter hier gehen und nicht um den Hintern der KM bzw. Großeltern, weil ja nur die Tochter erziehen. Des Mädel schläft ja noch im Bett mit der Großmutter, weil sie ja zu klein wäre allein zu schlafen ... Indirekt zur Umgangsänderung – naja nur wenn die KM des möchte und es ihr so gefällt – sorry da ist uns der Kragen geplatzt. Es stand dann im Raum, entweder des klappt so für das kInd, damit Ruhe ist oder des wird abgebrochen und wir gehen zurück zum Gericht.
4.Hier gabs ein Gespräch zw. KM und deren Mediatorin, wo natürlcih die Großeltern nicht fehlen durften. Danach rief mich die Mediatorin an und meinte, alles für des WE geklärt, alles bei und keine Termine für des Kind gemacht. Alle Sachen sind bei usw.
hier habe ich dann am drauffolgenden Montag die KM angerufen, ob die mich verarschen wolle – wir hatten fürs WE Karten für eine teure Veranstaltung versorgt – Kind musste zum Kindergeburtstag und des war schon weit über eine Woche bekannt – ergo die Karten wegen der Hinbring- und Holzeiten für die Katz. Keine Sachen und wir durften wieder loslaufen und Klamotten kaufen
5.Gespräch – sollte um die Trennungskindergruppe der Tochter gehen. Kurioserweise – seitens der KM war die Mediatorin da, nur der meines Mannes fehlte. Die Jugendamtsdame war auch da und die Betreuer dann für die Tochter. Die KM versuchte hier wieder, mit heul – und Schreityraten alles zu stören. Bei diesem Termin – wurde mein Mann gefragt möchten Sie ihre Tochter am Geburtstag haben. Er sagte, sie wissen um den Gesundheitszustand meiner Frau, ich müsste mit ihre Reden, wie es ist. Er habe sich sofort zu entscheiden, ja oder nein. Für mich hat er dann gesagt, nein dann nicht. Mein Mann hat noch nie seit der Trennung von der kM einen Geburtstag mit der Tochter verbracht, geschweige denn er wurde von der Tochter angerufen.
Beim nächsten Umgang – das war nun der Höhepunkt. Die Tochter wurde von der Schule abgeholt – mit den Sachenbeutel für den Umgang (wieder bezog sich der Beutel nur auf Unterwäsche, keine Wechselhosen oder Pullover). Mein Mann guckte zu Haus durch die Schulunterlagen und fand einen Zettel. Wie gesagt, geteiltes Sorgerecht liegt vor. Die Kindsmutter schrieb ggü. der Schule: Ich habe das alleinige Sorgerecht und bei Notfällen sind nur die Großeltern zu informieren. Aber es ging noch weiter – die Tochter meines Mannes ignorrierte meinen Sohn (bisher hatten die trotz aller Versuche meinen Sohn als Sexmonster hinzustellen keinen Erfolg) – am abend war er traurig und weinte. Mein Man sprach mit der Tochter und gab ihr irgendwo indirekt die Erlaubnis, mit dem Jungen zu reden und zu spielen. Aufeinmal fing sie an mit weinen, als wäre eine große Last abgefallen und sie ging zu ihm und war wie immer.
Zu den Status Sexmonster meines Sohnes sei noch erwähnt. Die Großeltern haben verboten, das der Junge und des Mädel – und des seit er 9 Jahre ist – in einen Zimmer schlafen oder gemeinsam ohne uns Erwachsenen Fernseh gucken oder halt einfach nur spielen. Sicherlich seitens des JA haben wir uns abgesichert – und mit meinem Jungen haben wir gesprochen, er sagt sie ist wie seine Schwester. Sicher selbst vor Gericht ist die KM mit dieser Aussage nicht durchgekommen und wurde verlacht. Aber – so sehen wir des – ggü. der Tochter scheint es Wirkung zu zeigen, so das das Verhältnis gestört ist. Nach Aussage – auch wieder der Großeltern – ist mein Mann verpflichtet, der Tochter ein Zimmer für sich zu stellen, es dürfte nicht mal die Halbschwester mit im Raum schlafen. Des Mädle brauch ihre Privatssphäre und wenn mein Mann dies nicht beachtet, bekommt er seine Tochter nicht mehr. Natürlich alle solche Gespräche fanden vor der Tochter statt. Wir haben wieder – eine Zeit ging es schon mal – massive Probleme mit dem Schlafen des Mädles hier. Hintergrund, bei der Oma darf sie nach eigner Aussage nur mit im Bett der Oma schlafen, weil sie zum allein Schlafen noch zu klein ist. Der Opa findet seinen Schlaf im Nähzimmer. Ergo – sollte am besten ich als Frau ausziehen und mein Mann sollte mit der Tochter schlafen wenn sie hier ist. Was allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht geht – habe eine besondere Matratze wegen meines Rückens.
SO – des ist die Grundvorraussetzung der Problematik – Entschuldigung für die Länge, wobei vieles noch nicht mal erwähnt wurde.
Nun zu den Mediatoren – primär zu den der Kindsmutter. Folgende Fragen stellen sich da:
1.Warum wird immer die Kindsmutter in den Vordergrund gestellt, deren Gedanken und Meinung – ohne das dabei das Kind erwähnt wird. Warum sollen wir uns grundsätzlich beugen, wie es ihr in den Sinn kommt
2.Warum bekommt die KM von der Mediatorin Fristen für einfachste Entscheidungen von einer Woche eingeräumt und mein Mann muss ad hock entscheiden? Beispiel für sowas: Umgang ist jetzt in den Ferien, die Übergabe der Tochter soll bei der Mediatorin erfolgen. Mein Mann fragte an, ich wäre gg. 14.30 Uhr an dem Gebäude – wann ist meine Tochter da. Die Mediatorin meinte, ich ruf die Mutter an, frage ob es gleich zu der Zeit geht, weil die Frau den schon Feierabend hätte. Bei Nachfrage, weil man nichts hörte von der Mediatorin – sie konnte sich nicht entscheiden, habe ihr eine Nachdenkfrist von einer Woche eingeräumt.
3.Warum erfolgt für alle getroffenen Absprachen, die die KM oder Großeltern im Nachgang wieder brechen, nur die lapidare Entschuldigung, ja die KM ist noch nicht so weit, die muss es erst lernen.
Ich danke schon mal für Ihre Gedanken.
hummel
Joachim Simen
18.10.07, 13:59
...
SO – des ist die Grundvorraussetzung der Problematik – Entschuldigung für die Länge, wobei vieles noch nicht mal erwähnt wurde.
Nun zu den Mediatoren – primär zu den der Kindsmutter. Folgende Fragen stellen sich da:
1.Warum wird immer die Kindsmutter in den Vordergrund gestellt, deren Gedanken und Meinung – ohne das dabei das Kind erwähnt wird. Warum sollen wir uns grundsätzlich beugen, wie es ihr in den Sinn kommt
2.Warum bekommt die KM von der Mediatorin Fristen für einfachste Entscheidungen von einer Woche eingeräumt und mein Mann muss ad hock entscheiden? Beispiel für sowas: Umgang ist jetzt in den Ferien, die Übergabe der Tochter soll bei der Mediatorin erfolgen. Mein Mann fragte an, ich wäre gg. 14.30 Uhr an dem Gebäude – wann ist meine Tochter da. Die Mediatorin meinte, ich ruf die Mutter an, frage ob es gleich zu der Zeit geht, weil die Frau den schon Feierabend hätte. Bei Nachfrage, weil man nichts hörte von der Mediatorin – sie konnte sich nicht entscheiden, habe ihr eine Nachdenkfrist von einer Woche eingeräumt.
3.Warum erfolgt für alle getroffenen Absprachen, die die KM oder Großeltern im Nachgang wieder brechen, nur die lapidare Entschuldigung, ja die KM ist noch nicht so weit, die muss es erst lernen.
Ich danke schon mal für Ihre Gedanken.
hummel
Guten Tag hummel.
Dass Sie Ihre Situation hier so ausführlich und offen darstellen, finde ich beachtlich und Ihr Mut verdient großen Respekt. Im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten, möchte ich Ihnen gerne meine Gedanken weitergeben und hoffe, Ihnen damit ein Stück weit zu helfen.
Sie beschreiben sehr eindrücklich wie sich Ihr Konflikt entwickelt hat und wie Sie versuchen, die beschriebenen Probleme zu klären. Als Leser spürt man förmlich, wie belastend und undurchsichtig sich die Sache für Sie darstellt. Dazu kommt das Sie nicht nur über die Beteiligten ihrer Patchworkfamilie verärgert, wütend und irritiert sind ( und vielleicht auch ein wenig wütend über sich selbst sind). Auch die beteiligten Mediatoren geniessen wohl nicht Ihr uneingeschränktes Vertrauen. So wie ich es verstehe, fühlen Sie sich im Verfahren nicht gut aufgehoben und ungerecht behandelt.
Ich möchte Sie ermutigen die Dinge, die Sie an der Mediation und am Verhalten der MediatorInnen störenden, mutig und offen gegenüber den MediatorInnen anzusprechen. Die MediatorInnen werden Ihnen dafür sehr dankbar sein! Das sind ganz wichtige Informationen für die MeditorInnen und sie werden bemüht sein zu verstehen, was genau Sie verunsichert oder Sie als ungerecht empfinden.
Das Mediationsverfahren ist vorallem dazu da, Ihnen und den anderen Beteiligten einen Gesprächsrahmen zu bieten in dem Sie sich ernsthaft verstanden und wertgeschätzt fühlen. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie das sofort und vorbehaltlos gegenüber den MediatorInnen offenlegen. Diese werden darauf eingehen und mit Ihnen nach Rahmenbedingungen suchen, die auch für Sie passen.
Ihre Ausgangssituation ist sicher sehr schwierig und enorm belastend. Die Mediation muss auch die heikelsten Themen aufgreifen und kann diese nicht beschönigen. Ob Sie dem Verfahren eine Chance geben und wenn ja, unter welche Bedingungen, können nur Sie selbst entscheiden. Dafür ist es notwendig, dass Sie keine Fragen oder Vorbehalte mehr gegenüber der Mediation und den MediatorInnen haben. Erst dann lohnt sich die Mediation für alle Beteiligten (inklusive der MediatorInnen) und kann zu einem Ergebnis führen, dem Sie zustimmen.
Deshalb nochmals mein Ratschlag, sprechen Sie die MediatorInnen genau so mutig an, wie Sie hier Ihre Geschichte vorgestellt haben. Dann bin ich zuversichtlich, dass Sie den richtigen Weg einschlagen.
Viele Grüße
Joachim Simen
Sehr geehrter Herr Simen,
vorweg erstmal vielen Dank für die Beantwortung. Die Zeilen zu schreiben stellt für mich keinen Mut dar sondern eine Option mit anstehenden Fragen umzugehen, für gelesen Sachen mit dem derzeitigen Zustand zu vergleichen und eine effiziente Lösung für des Verstehen zu finden. Innerhalb der Partnerschaft enstehen ja auch, selbst wenn man es nicht will, ungwollt Streitpunkte. Sicherlich, auch bei meinem Mann, da er im Fall meines Sohnes einen komplett andren Umgang mit der Thematik erlebt. Sprich alle 4 Erwachsenen (der Vater des Jungen seine Frau und halt wir beiden hier) pflegen im Sinne des Jungen ein freundschaftliches Verhältnis!!!
...vielleicht auch ein wenig wütend über sich selbst sind ... Wir haben eine Weile gebraucht zu erkennen, das je mehr wir zusammen gekommen sind, sich die Großeltern / KM entschieden haben gg. uns hier zu arbeiten. Was meine ich damit: beim Aufeinandertreffen freundlich und nett, ein halbes sogenanntes in den Hintern kriechen, nach so einem Wochenende gabs dann immer mal einen Anruf beim Jugendamt - wir würde des Mädel hier hungern lassen, alle Essen nur sie bekommt nichts. Oder sie bekommt Sachen gekaut, die wissentlich zu klein sind. Sicherlich bzw. gott seindank, das die Dame des JA dies richtig einschätzt und weis, das weder des Mädel hier hungern muss noch das zu kleine Sachen da sind. Der gravierenste Fall war aber: Oma und Kindsmutter zum JA - angeblich wöre die Tochter traurig, weil mein Mann seit einem Jahr die Umgänge unter der Woche für 3 Stunden nicht mehr wahrnehme, ob man die somit nicht aufheben könne - logischerweise Info an uns durch des JA - es gab (leider wegen mir und meiner GEsundheit Arzttermine und wir fandes es nicht toll, wenn der Umgang sich im Arztzimmer abspielt - nur einer Verschiebung wurde ja nie zugestimmt) danach eine Ansprache an die Oma (die Mutter war ja mal wieder nicht da) und die Nachfrage, was der Spaß solle. Die fing nur an zu keifen und meinte die JA-Dame lügt - wobei wir des nicht glauben, weil die hat weder was von und es gibt ja meines Wissens den Amtseid.
Ich möchte Sie ermutigen die Dinge, die Sie an der Mediation und am Verhalten der MediatorInnen störenden, mutig und offen gegenüber den MediatorInnen anzusprechen.
Dies haben wir versucht - mit der Hinterfragung. Wieso geht es hier immer nach den Empfindungen der Mutter und nicht nach der Tochter? Einerseits liegen schulisch Probleme offen auf der anderen Seite sind motorische Probleme da. Selbst im Wesen des Mädels läuft anscheinend was falsch. Letzteres beziehe ich auf folgendes: wir gehen auf den Spielplatz - die Kleine läuft, klettert und ist sich nur am bewegen - sprich kaum zu bremsen. Die Tochter von 8 Jahren schafft es keinen Ball zu fangen. Sie setzt sich auf die Bank und erfreut sich daran, das die andren Kinder vorturnen. Mein MAnn und ich haben versucht - indem wir mit ihr explizit spielen, sie zu animieren sich zu bewegen - es endet immer damit, das mein Mann und ich zur Belustigung der 8jährigen uns bewegen.
Die MediatorInnen werden Ihnen dafür sehr dankbar sein! Davon ist leider nichts zu merken. Nein - wir denken falsch, weil wir die Zukunft aus den bisher erlebten in verbindung bringen. Angeblich sind wir Pessimisten - weil wir nicht die Gabe haben ohne den bisher erlebten weiter zu machen. Nur man definiert sich doch aus den bisher erlebten und lernt daraus. Mein Mann war kurzzeitig der böse, weil er es ablehnte ohne Zeugen die Tochter abzugeben. Die Mediatorin rief sogar imJA an, da gab es auch bei uns hier einen Anruf, was bei einer Abgabe gewesen sei - nichts, nur es wurde ein Brief mit der Bitte zur Aushändigung des Ausweises und der KK übergeben, weil der wohnortnahe Bereich vrlassen werden wollte. Dann kam hinterher raus - angeblich wäre mein Mann auf die KM mit Schlägen losgegangen. Nur neben mir als Zeugen, war mein Junge mit und noch eine Freundin. Wäre mein Mann damals alleine gewesen - wie wäre des wohl ausgegangen... Erst dann kam ein gewisses Maß an verstehen.
...ernsthaft verstanden und wertgeschätzt fühlen...
dies habe ich mir erlesen - nur was macht man in der Situation, wenn man bereits die Mediatoren drauf hingewiesen hat, das vom Gefühl her es nur nach der Mutter geht, die ja sich bisher von den eignen Eltern ncht lösen könnte. In dieser Familie ist die vorherrschende Meinund, ein Kind wird mit dem 18. Geburtstag von einer auf die andre Sekunde Selbstbewußt - nur des geht ja gar nicht. Die Großeltern an sich haben 3 Kidds erzogen - die beiden Großen (ein älterer Bruder und die KM) sind bzw. gehen noch nach Hause - die kleine Tochter, die nicht jeden Tag bei den Eltern antritt ist nicht mehr zu Hause erwünscht. Sprich diese wird aus Familienfestlichkeiten ect - weil sie halt nicht "spurt" konsequent ausgeschlossen.
Ob Sie dem Verfahren eine Chance geben und wenn ja, unter welche Bedingungen, können nur Sie selbst entscheiden.
Seitens der Mediatorin der KM - diesen Part fanden wir überaus kurios - erfolgte ggü. uns die Aussage, falls mein Mann wagen sollte diese Spielrunde gg. die Wand laufen zu lassen, das er einen Umgangsausschluß erhält. Bei der Frage - warum und wieso, weil er sich um sei Kind kümmert und bemüht? Nein weil er nicht begreife, das er sich in gewissen Maße der Mutter zu beugen habe. Er könne doch die arme Frau nicht so belasten, sie kann das doch gar nicht verstehen, sie müsse doch erst mal selbst eine Verbindung zur Tochter aufbauen. Hallo ich selber - Mutter 3er Kinder und teilweise alleinerziehend, konnte mich hinter neimanden verstecken. Für meine Kinder gäng ich sozusagen über Leichen. Aber die Mutter der Tochter sagt - für mich zum Verhältnisaufbau nicht grad förderlich - das jede Wort aus dem Mund der Tochter nur Lüge ist, sie kann nur lügen und dementsprechend muss sie behandelt werden.
Beim nächsten Termin - der ist allein mit dem Mediator meines Mannes wird nochmals versucht, klare Regeln zu finden. Wobei es dann wieder heisst - das ich als Zweitfrau wieder zu knallhart bin und zu harte Regeln festlege, was die arme Frau ja gar nicht verarbeiten und verstehen kann. Das geht schon damit los, wenn man gerne weis, ob beim nächten Umgang für die Tochter Termine anliegen - aber es reicht ja wenn man (selbst wenn man vorher Karten bestellen muss ect.) des Freitag kurz vor dem Beginn erfährt. Bei solchen einfachsten Sachen ist man schon zu hart, weil man einfachste Dinge als klärbar erwartet.
Viele Grüße hummel
Joachim Simen
19.10.07, 11:51
Guten Tag!
Ihr ausführliche Antwort macht mir nochmals klar, wie komplex sich die Situation für Sie darstellt. Leider kann ich Ihnen über den Weg des Forums bei den Themen rund um Ihre Familie nicht so weiterhelfen, wie ich es mir wünsche.
Wirklich weiterhelfen sollten Ihnen die beteiligten MediatorInnen. Nur, wie Sie es bereits mehrfach beschrieben haben, erscheint Ihnen deren Unterstützung nicht angemessen, neutral und gerecht zu sein. Das darf nicht sein und muss geklärt werden.
Eine Mediation ist immer freiwillig und keine Zwangsverpflichtung. Das heisst auch, dass Sie sich immer überlegen sollten, welche Alternativen Ihnen noch zur Verfügung stehen und ob diese zu einem für Sie besseren Ergebnis führen. Sie sollten nicht das Gefühl haben, dass Sie in der Mediation immer diejenige sind die nachgibt und Dinge akzeptieren, hinter denen Sie nicht stehen.
Sie haben bereits einige Male vom Mediator ihres Mannes und der Mediatorin der KM gesprochen. Das hört sich für mich zunächst so an als ob die jeweilige MediatorIn jeweils vor allem die Interessen "seiner" Partei vertritt. Habe ich das richtig verstanden? Haben Sie die MediatorInnen selbst ausgesucht oder wurden Ihnen diese zugewiesen? Haben die MediatorInnen noch eine andere Funktion in Ihrem Fall?
Viele Grüße
Joachim Simen
Mirko Haas
19.10.07, 12:11
Sie haben bereits einige Male vom Mediator ihres Mannes und der Mediatorin der KM gesprochen. Das hört sich für mich zunächst so an als ob die jeweilige MediatorIn jeweils vor allem die Interessen "seiner" Partei vertritt. Habe ich das richtig verstanden? Haben Sie die MediatorInnen selbst ausgesucht oder wurden Ihnen diese zugewiesen? Haben die MediatorInnen noch eine andere Funktion in Ihrem Fall?
Die Frage ist wirklich spannend. Es hört sich für mich auch eher danach an, als hätten diese Mediatoren noch weitere "Funktionen". Sind die Mediatoren zufällig auch noch Rechtsanwälte?
Freundliche Grüße
Mirko Haas
Hallo Herr Simmen und Mirko Haas,
seh ich ein - kein Thema, um alles vorgefallene aufzuschlüsseln - würden wir Monate verbringen.
Die Vorgeschichte zur Mediation - sollte denk ich noch gesagt werden - dieses Gesprächsrunde wurde schon mal mit meinem Mann kurz nach der Trennung und dem Jugendamt in die Runde geworfen (hier war ich noch nicht aktuell) - weil mein Mann seit Beginn an 14Tage/1 Tag unter der Woche die Tochter bei sich hatte. IN diesen Zeiten - selbst in den 3 Stunden unter der Woche - erlebte er (einmal war die JA-Dame auch da) jedesmal Telefonterror der Großeltern - Anrufe zu TAges- und Nachtzeit, ob er es wirklch schaffe, kann die Tochter gern sofort zurückbringen, darf dies net vergessen, darf des natülich nicht machen und blablabla. Damals wurde dies von der Mutter abgelehnt - kurz drauf musste sogar die Polizei bei der KM in der Wohnung anrücken. Damals lebte des Mädel kurz nach der Trennung noch bei der Mutter - aber 2 x wurde die Tochter allei ngelassen und schrie sich die Seele aus dem Leib. Die alten Nachbarn haben dann meinen Mann informiert und da er keinen Schlüssel hatte, ergo Türöffnung mit der Polizei. Damals gabs dann ein Verfahren - aus den Akten ersichtlich - wo es um den Aufenthaltsort der Tochter ging. Mein Mann alleine - aber die KM hatte die Großeltern und die sollten dann der Kindsmutter die Versorgung eines Kinder erklären und lernen. Dies ging dann so, die Tochter zog bei den Großeltern ein. Zu diesen Zeitpunkt - Alter der KM knapp 30 Jahre und des 4 - hatte des anscheinend bleibende Schäden hinterlassen. Sie kann bis heute nicht ma 5 min allein sein. Damit war die damalige Sache getan.
Zwischenzeitlich - gabs noch eine andre Partnerin - hierüber gibts auch Unterlagen zu den erfolgten Schikanen der Großeltern im Jugendamt. Dieser Frau, auch Mutter, fiel das - nenn es mal so - komische Verhalten auf. Diese wurde in der gleichen Weise in Mißkredit gezogen, aber irgendwann ging alles in die Brüche, dann kam ich und wir haben nun ein gemeinsames Kind und sind verheiratet. Sprich - der Zirkus hat nicht funktioniert.
Sie haben bereits einige Male vom Mediator ihres Mannes und der Mediatorin der KM gesprochen. Das hört sich für mich zunächst so an als ob die jeweilige MediatorIn jeweils vor allem die Interessen "seiner" Partei vertritt. Habe ich das richtig verstanden? Haben Sie die MediatorInnen selbst ausgesucht oder wurden Ihnen diese zugewiesen? Haben die MediatorInnen noch eine andere Funktion in Ihrem Fall?
Ja - jeder hat einen Mediator - mit einem gewissen Humor geschlechtsspezifisch. Der Mediator meines Mannes ist freischaffend und die andre Dame die mitarbeitet ist da direkt angestellt. Wir sind auch von der Annahme ausgegangen - sprich jeder Mediator vertritt die Meinung der Partei, vielleicht mit bessre Worten und Ideen. Jegliche Ideen - z.b. mit der Umgangsänderung von Freitag bis Montag von der bisherigen Regelung - gabs die Aussage, naja müssen wir gucken (wurde ja vorweg halt nur mit dem Mediator meines Mannes besprochen, bevor die mütterliche Mediatorin zu kam) ob die Mutter klar kommen würde - gleiche Wischiwaschi - Methode wie bei der Mediatorin. Die Regelung - ist mehr oder weniger auch nur auf Druck entstanden, weil einerseits mit dem JA abgestimmt und andererseits stand zur Auswahl alles wieder zum Gericht zu schaffen. (Diese Option hat ggü. den Großeltern / KM das größte Angstpotenzial, weil rauskommen würde, das alles irgendwo auf einer Lüge bassiert. Sprich zur bessren Entwicklung übernahme der Mutterpflichten durhc die Exfrau, Umgangsminderung ggü. den Großeltern - sprich reeller Einzug bei der Mutter oder Änderung des ABR, sodas die Tochter nach einer Übergangsphase, bis die Mutter die Erziehung eigentsändig übernehmen will hier lebt. Zum Verfahren gibt es ein Schreiben ... die Tochter ist per 26.04.07 bei der KM eingezogen und wird mit Frühhort/NAChmittagshort eigenständig betreut - diese zufriedenstellende Aussage hielt leider nur genau bis 1 Woche nach dem Urteil am 11.5. und dann verschloss sich des Mädel wieder. Wir wüssten des gar nicht, aber es ist dem Mädel rausgerutscht und hinterher hat sie sich selber über die "Dummheit" beschimpft).
Ja, die Mediatoren sind zugewiesen worden. Es wurde übers JA die EFB bestimmt, wo die stattfindet und dieses haben dann die Spielführer bestimmt. Komisch - zumindestens bei dem Mediator meines Mannes war, das er zwar ein Urteil mithatte zu nachlesen, aber das aus dem ersten Verfahren und nicht des aktuelle. Gut, persönlich hab ich mir sagen lassen müssen, aufgrund meiner beruflichen Entwicklung (was ich so nicht sehe und bei meinen Kinder selber einfordere, eine gewisse Gradlinig- und Korrektheit) ich zu hart für diese Frau wäre. Nur wenn man für Offentheit, Achtung und ein gewisses Maß an Korrektheit, Akzeptanz eintritt, dafür zu hart für eine andere Person zu sein - kann ich so nicht nachvollziehen, da müssten mich ja meine Eltern zu einem "Monster" erzogen haben. Ich selber im Nachgang (spiegelt sich ja auch im schulischen Bereich meiner Kidds wieder) müsste da ja auch Monster erziehen - sorry des war personengebundene Ironie.
Die Mediatoren haben - zumindestens wurde nichts dazu erwähnt keine weitren Funktionen. Ich wüsste jetzt auch nich, was da noch wäre. Sprich sie sind selber ausgebildet im Bereich Soziales, haben keine anwaltliche Ausbildung.
Primär haben wir noch gestern abend über die Antwort gesprochen - nächster Termin ist ja am Montag nur mit dem Mediator meines Mannes:
KLärungspunkte gibts schon vorweg - seit ca. 4 Wochen warten wir (persönlich zeigt mir die lange Zeit seitens der KM und der Toleranz der Mediatorin ein Maß, das nichts klappt die Befangenheit - gut sollte zwar sein, aber angeblich ist man ja neutral) auf die nächsten Umgänge - aber selbst hier kommt der Mediator meines Mannes nur schleppend in die Gänge - hm wir müssten das Verstehen, so schnell kann man nicht entscheiden und planen und die Kindsmutter muss ja Zeit haben. Hallo - die Kinder wollen hier zusammensein - sprich mein Sohn und die Tochter meines Mannes - ergo muss ich mit dem Vater meines Sohnes auch die Umgänge abstimmen und er kann nicht innerhalb von 2 TAgen seinen Dienstplan nach der Dame umhauen.
Angesprochen soll auch werden, warum wieder gg. die Rechte beim geteilten Sorgerechtes verstossen wurden ist - im schulischen Bereich, obwohl die ganzen rechtlichen Sachen zu diesem Thema bereits im ersten Mediatonsgespräch angeschnitten worden sind.
Für meinen Mann - so denke ich, ein ganz wichtiger Punkt, er hat diese Tage einen Brief der ggn. Anwältin bekommen, da ging es um die PKH. Er hat bisher sich ja immer mehr oder weniger gebeugt und des Verfahren mit Abschluß im Mai war des erste (damals das wurde seitens der KM zu gange gebracht, weil sich der Mann erlaubt hatte seine über STunden brüllende Tochter aus der Wohnung zu holen) vn ihm angestrebte Verfahren. Er wäre einerseits klagewütig und andererseits, vor allem trotz Anspruchs auf die PKH solle die ja abgelehnt werden wie bei der Exfrau zu Strafe, weil er gg. deren Willen handele und es seine Dummheit wäre, sich eine Frau zu suchen, die selbst KInder hat, nicht arbeitstätig (gut einerseits im Erziehungsurlaub der kleinen und andererseits läuft bei mir die Begutachtung zur Berentung .. also ist nur eine Knochensache) ist und sich noch, damit er ja in die staatliche Förderung für solche Verfahren kommt, ein weitres Kind anschafft.
Sicherlich - der Brief mit dem Inhalt hat bei ihm massiv eingeschlagen. Nur dabei wurde seitens dieser Anwältin ausser Acht gelassen, das die KM selber neu liiert ist, aber der neue Partner da nicht hinziehen kann und darf, weil ja sonst der Status Lst. 2 verloren geht - eigne Aussage der Mutter selber.
Bisher allem in allem ging es ja nie um die Tochter selber - sprich die Probleme die wir hier haben. Die hatte ich ja schon beschrieben. Es wurde immer damit abgetan, damit müssen wir leben und des würde schon werden. Nur leider wird es immer schlimmer. Einseits - selbst Mutter - sehe ich die Zwangslage des Mädels, in der die sich befindet. Bei uns ist es anders - mein Mann und ich sind keine 80 Jahre wie die Großeltern, sind noch nicht mal 40 Jahre. Da ist sie allein und nach eignen Worten "Prinzessin" - nur hier sind zu Glanzzeiten 3 Kidds und da kann ich nicht 2 kInder aussen vor lassen und nur für eine da sein. In der Schule gibts ja dazu auch Probleme. Wenn ich / wir es nicht erlebt hätten, das es super geklappt hat und ab dem Zeitpunkt - wenn anscheinend mein Mann sagt zur Tochter, du darfst mit den Kidds hier spielen - es wieder geht, würde ich es auchanders sehen. Keines der beiden größeren - sprich Junge und Mädel sind aus irgendwas ausgeschlossen worden, wurden an allen beteiligt. Nur - ab dem Zeitpuntk der Schwangerschaft ging es los - sicher ab Tag der Entbindung (Kaiserschnitt) hatte mein Mann seinen Umgangstag - es gab schon Wochen vorher Zirkus mit den Großeltern, die meinten die Tochter dürfte nicht die Schwester sehen, weil ich ja halb tot wäre (fand ich lustig die Aussage) und daher kann sie nicht mit, macht zuviel Wind. Gut mien Mann brachte sie mit. In dem Jahr sollte der Urlaub in den Osterferien sein - 2 Wochen - sprich kurz nach der Entbindung, noch beim letzten Umgang vor den Ferien sprachen die Großeltern vor uns allen davon, das es doch nicht geht das das Mädel zu uns kommt - bin ja noch so geschafft und muss ja nur liegen. Das Mädel war bei uns, allerdings mit einer Latte von Aufgaben - jeden Tag 2 h üben üben üben. Aufgaben geschrieben von der Oma, die die so noch gar nicht in der Schule hatten und die sollten geübt werden. Sprich wir hatten geheule. In den bisherigen Urlauben meldete sich niemand von der anderen Seite - also rief das Mädel immer selber an. Die ersten Worte - besonders bei den beschriebenen Urlaub bohrte sich des in mien Herz - Warum meldest Dich überhaupt, kommst doch morgen heim. Hast die Aufgaben gemacht, Antrot: nein , es kann doch nicht sein, da kannste was erleben ... sah mit der kleinen ca. 2 weg und hörte sie durch den Hörer brüllen und holte meinen MAnn der zwischen gehen sollte - tat er auch. Sicher wir haben geübt mit Spaß und List des erreicht.
Dieses Jahr war sie 3 Wochen da und eine Woche eher, da ja mien Sohn zu seinen Vater 2 Wochen ging und danach 2 Wochen zu meiner Familie (leben ja weiter weg) war sie halt die Zeit alleine da. Ich hab ja so ein gutes Verhältnis, das ich bei meinem Exmann jeden Tag mit meine Sohn sprechen kann und jeder ruft mal an. Am 2. TAg brach das Kind in Tränen aus, warum sie niemand anruft - wir boten an, dann ruf selber an, kannste gerne machen. Nein lieber nicht, dann schimpfen sie wieder mit mir. Mir selber als Mutter, tat das selber weh.
Unter den GEsichtpunkten und den Verhalten des Kindes habe ich mich versucht - lach mit der Bildung eher als Zahlen und BWL-Freak was im Netz zu finden. Dabei bin ich auf das PAS gestossen. Sollte man vielleicht mal vrsuchen, dies über den Mediator anzusprechen?
Viele Grüße hummel
Hallo,
ich schrieb ja, das am Montag der neuerliche Termin zum nächsten Gespräch war. Hm - wie beschrieben haben wir alles mitgenommen und versucht anzusprechen. Tja, leider meinte der Mediator uns irgendwie bei bestimmten Sachen einfach abwürgen zu müssen. 10 min - was sonst immer 60 min dauerte - irgendwie nicht so prikelnd.
Aber allem in allem - was für uns rauskam - sind wir nach wie vor die Idioten. Sprich ca. 1 min ging es sogar nicht mal um das Befinden der Mutter - nein sondern ums Kind.
Sicher, die Tochter hat ihr ganzes Leben mehr oder weniger im Haushalt der Großeltern als EInzelkind gelebt. Kein Unterordnen, kein teilen und kein Verzicht. Verzicht wird ja in der Familie immer mit dem "bösen" Vater verknüpft und mit uns, das er hatl nicht mehr Geld rausrücken kann oder will. Wir sollten uns doch mal überlegen, wider den beiden andren hier lebenden Kinder - im Sinne der Großeltern und zu deren Beruhigung - die Besuchszeit hier bei uns os zu organisieren, das das Mädel wie bei Oma und Opa an erster Stelle steht.
Auf die Frage - und die beidne andren hier, man bevorzugt doch in der normalen Famile auch keines der Kinder. In Bezug auf die große Tochter meines Mannes hätten wir keine Familie zu sein, sondern mein Mann hat gefälligst drauf zu achten, das er sein Kind bevorzugt und sie das GEfühl hat, die "Prinzessin" zu sein. Erst wenn er das Leben so regelt, wären die Großeltern und die KM einverstanden.
Hm, das ging mir persönlich um einiges zu weit und auch meinem Mann. Wie kann man so eine Empfehlung bekommen? Irgendwo sind wir mit unsrem Latein nun am Ende.
Sicher, der Mediator soll irgendwo eine Gesprächsbasis finden - nur das ist doch keine ... also liegt hier nicht irgendwo eine Verfehlung seines Jobs????
hummel
Mirko Haas
24.10.07, 11:25
Hallo Hummel,
ich denke, dass Sie mit diesen Mediatoren nicht weiterkommen werden, um das mal so hart zu sagen. Da Ihnen die Mediatoren durch das Jugendamt empfohlen wurden, würde ich vorschlagen, dass Sie nochmals mit dem Jugendamt sprechen, und fragen, ob es möglich wäre, einen neuen Mediator Empfohlen zu bekommen, da Sie das Gefühl haben, diese Mediatoren seinen nicht allparteilich.
Wie gesagt, das ist nur meine persönliche Meinung, aber wenn Sie sich bei den Mediatoren nicht "gut aufgehoben" fühlen, dann kann es keine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mediatoren geben und somit eigentlich auch keine einvernehmliche Lösung.
Freundliche Grüße
Mirko Haas
Hallo Herr Haas,
ich danke erst mal für die Antwort.
Hierzu nun die Nachfrage, kann man im Nachgang einen andren Mediator sich zuweisen lassen? Diese Mediation wurde ja in einem Gerichtsverfahren bestimmt - läuft des nun über das Jugendamt oder über das Gericht wieder selber?
Sicher - es ist ihre persönliche Meinung, des ist mir im vollem Umfang bewusst - aber da mir bisher solche "zickerein" nicht bekannt waren und bei meinem Sohn und seinem Vater es dieses nicht gibt, musste man sich damit nicht auseinandersetzen.
Ich lese viel udn gucke ob man Infos bekommt - daher bin ich ja hierher gekommen - nur wie schon geschrieben, mir liegen eher Zahlen und soweiter, die widersprechen nicht und sind feste Sachen, relativ unwackelbar. Persönlich - so auch für meinen Mann - ist dieses Wischiwaschi was hier läuft so ein Müll, das man überhaupt, zumindestens im Familienrecht, an der Wirksamkeit bzw. Effektivität zweifeln kann. Wie gesagt, ich erlebe sowas - genau wie mein Mann des erste Mal.
Sicherlich - mit der Aussage - ein Kind bevorzugen kommen Fragen auf. Wäre man in den Augen der "Gegenseite" besser gewesen, das Kind des Mannes aus der Vorbeziehung zu stressen udn nciht den eignen Gleichzustellen oder sowas wie eine böse Stiefmutter zu sein. Hm nur des liegt mir nicht.
Viele Grüße
Hummel
Mirko Haas
24.10.07, 12:29
Hierzu nun die Nachfrage, kann man im Nachgang einen andren Mediator sich zuweisen lassen? Diese Mediation wurde ja in einem Gerichtsverfahren bestimmt - läuft des nun über das Jugendamt oder über das Gericht wieder selber?
Ganz ehrliche Antwort dazu von meiner Seite: Ich habe keine Ahnung. Aber wenn Sie dem Gericht mitteilen, dass Sie sich von den Mediatoren nicht vernünftig betreut fühlen, und gern mal andere "probieren" möchten, denke ich schon, dass das Gericht einem Wechsel der Mediatoren zustimmen könnte.
Aber vielleicht weiß dazu ein anderes Mitglied dieses Forum etwas zu berichten?
Freundliche Grüße
Mirko Haas
Joachim Simen
24.10.07, 16:43
Hallo zusammen
Über Erfahrungen zu einem Verfahren bei dem die Mediatoren ausgetauscht wurden, verfüge ich auch nicht.
Unabhängig davon möchte ich Sie, Hummel, darin bestärken mit den vorhandenen MediatorInnen weiter zusammenzuarbeiten. Dass sich diese Ihnen gegenüber zum Beispiel nicht angemessen oder fair verhalten haben, kann ich nicht ohne weiteres bestätigen.
Alternativen zu einem Mediatorenwechsel könnten sein:
Explizite Aussprache mit den Mediatoren. Sozusagen eine Mediation in der Mediation zum Thema "Neutralität und Unterstützung durch die Mediatoren". Beharren Sie darauf, dass das als eigenständiger Punkt behandelt wird. Ansonsten können Sie sich nicht weiter auf das Verfahren und die MediatorInnen einlassen.
Ziehen Sie ein Person Ihres Vertrauens als Unterstützung hinzu, die möglichst unabhängig und nicht in die familiäre Situation verstrickt sein. Diese kann Sie in Ihrer Sicht bestärken oder korrigieren.
Werden Sie sich zunächst über Ihre Alternativen klar, die Sie zum Mediationsverfahren haben. Stellen Sie die positiven und negativen Dinge gegenüber, die den Wechsel des MediatorInnenteams bewirken.Eine Mediation, bei familiären Konflikten, ist extrem belastend. Das gilt für alle Beteiligten inklusive der MediatorInnen. Trotzdem sollten Sie immer eine gewisse Zuversicht spüren, dass Sie den richtigen Weg verfolgen. Das gilt ausserdem auch für die MediatorInnen.
Viele Grüße
Joachim Simen
Hallo Herr Simen,
aus einigen Zeilen wussten Sie ja warum es in unsrem Fall geht. Heute - nun etwas später und per dato ist die Tochter meines Mannes nun 9 Jahre alt sei folgendes gesagt.
Wir haben nun - nachdem aus gesundheitlichen Gründen der Eltern manche Termine verschoben worden sind, ist leider folgendes zu tage getreten.
Bei Umgängen, wo es sehr stressvoll war - lag in der Woche ein Mediationstermin. Bei Umgängen wo es klappte und schön war, gab es keinen Mediationstermin.
Die Mediatorin der Mutter - der Mediator meines Mannes hat aufgehört und er steht ohne einen Mediator da, des sei egal weil er war bei extra Sachen sowieso nie da - meinte, das glaube sie nicht. Durch die Krankheit der Tochter wurde der Modus geändert - sprich ein Umgang gg. den Willen der KM ein komplette WE in der Verschiebung und nciht nur ein paar Stunden in einer Woche wo keine Mediation war und es war wunderbar. Jetzt beim letzten UmgangsWE war wieder Mediation gewesen - mit entsprechenden schriftlichen Belegen wurden vieles belegt, was die KM-Mediatorin nicht glauben wollte. SIcher da war diese enttäscht und analog können Sie sich das Ergebnis vorstellen ... und im Ergebnis, kein schöner Umgang. Diesmal zeigte sogar der Vater, also mein Mann, sehr viel Nerven.
Aber dsa schlimmste - sicherlich - nachdem mein Mann die Dame anrief, meinte die doch glatt, wir sollen Entspannungsvorschläge bringen. Hallo - sorry bisher brachten wir die Abgabenentspannung auf den Weg - nur weder mein Mann noch ich haben einen sozialpädagogischen Weg beschritten um da ein gewisses Maß an Effizienz reinzubringen. Mein Mann arbeitet bei den städtischen Müllwerken und ich zieht mir Zahlen und Gesetzestexte vor (mit etwas Humor, die widersprechen nich und bei der Rechnerei ist jeder Fehler auf seine eigne Dummheit zurückzuführen ... aber die widersprechen auch nciht). Ich schaff es persönlich auch nicht, will es auch nicht mit dieser Thematik intensiv zu befassen. Entscheidungen treff ich für mich nach den Gedanken Richtig und Falsch und nach dem Herz und nciht nach einer Richtlinie im Buch, mein Mann ist da analog.
Es ist primär gesehen für mich - ohne jetzt für meinen Mann zu sprechen - untragbar was die Mutter/Großeltern versuchen bzw. abziehen. Mein Exmann ist auch kein Engel gewesen, aber für meinen Jungen hab ich meinen Frieden gemacht und dieses würde ich mir nicht wagen. Für die Entstehung eines Kindes müssen 2 Menschen da sein (ausgenommen alles med. Varianten), aber beide Menschen haben kein Eigentumsrecht an dem Kind. Das Kind ist für sich selber ein eigner Mensch, der je nach Alter entsprechend entscheiden kann und dafür sollten Eltern einstehen, damit man das beste erreicht. Das beste dahingehend, das er gute Entscheidungen trifft, bzw. solche mit denen das Kind leben kann. Jeder Mensch ist frei in seiner Entscheidung und so sind es irgendwo auch Kinder.
Persönlich - so als Resümee - kann ich sagen, den Großteil meines Lebens, bis ich meinen MAnn kennenlernte, in einer Art Scheinwelt lebte. Diese Verhaltensmuster bzw. solche Bösartigkeiten habe ich nie erlebt. Ich dachte immer, sowas gibts in überzogner Weise nur im Fernsehen oder Büchern. Viele Menschen in meinem Bekanntenkreis haben sich getrennt - nur keiner hat so gehandelt. Es macht sich - vielleicht auch unter meinem eignen gesundheitlichen Zustand - eine Art Ohnmacht breit, wie Menschen geben kann, die dieses Niveau anwenden. Ich sag es auch mal salopp - mit etwas Humor (wobei dieser mittlerweile unangebracht zu sein scheint) gehören KM und Großeltern auf die Couch beim Psychater. Wenn es so weiter geht, auch irgendwann das Mädel, weil es nicht klar kommen wird.
Ich wünsche gesegneten 2. Advent ...
hummel
Sehr geehrte Frau hummel,
ich habe einmal versucht, die Beiträge aus der Sicht eines aussenstehenden Mediators zu analysieren.
Zumindest aus Ihrer Sicht kann es sich hier um keine Mediation handeln. Die Zuordnung der
Mediatorin bzw. des Mediators jeweils zu einer der Medianten ist systemwidrig und kann zu
keinem vernünftigen Ergebnis führen.
Für mich stellen sich zunächst aber grundsätzliche Fragen.
a) Wurde ein Mediationsvertrag geschlossen? Wurden feste Verhaltensregeln vereinbart?
b) Wenn ja, zwischen wem? (Sie sind mit Sicherheit Betroffene, aber sind Sie auch Mediantin?)
(Sie sprechen vom Mediator Ihres Mannes, sind aber offensichtlich bei den Sitzungen mit dabei).
c) Sind die Grundlagen der Mediation fest vereinbart?
d) Welches Thema und dann, welches Ziel soll die Mediation haben?
(Irgendwie den Umgang regeln, ist zu wenig).
e) Gibt es ausserhalb dieser Sache Konflikte oder ungelöste Probleme, die hier nicht angesprochen sind?
Solange zu diesen Fragen keine zuverlässigen Vereinbarungen getroffen wurden, die nur dann einen
Sinn haben, wenn jeder ganz damit einverstanden ist, sehe ich keine Möglichkeit einer positiven
Entwicklung.
Die "Mediation" sollte im Interesse des Kindes auf eine neue Basis gestellt werden.
Nichts für ungut, den 2. Absatz Ihres Schreibens vom 24.10.07 finde ich nicht gut.
Nur eine Minute für das Kind? Na ja, war wohl im Eifer des Gefechts.
Mit freundlichen Grüßen
bernd
Hallo bernd,
vielleicht sollte ich mich vorweg etwas für dieses Frustposting entschuldigen - aber manchmal weis man nicht mehr weiter. Wie kann man sich so verhalten? Ich bin selber Mutter eines 11jährigen Jungens - nur sowas würde ich mir ggü. dem Vater meines Sohnes niemals erlauben noch wagen. Sicher wäre der Junge nicht da, würde man sich nciht mehr sehen, aber er ist da und also müssen alle das beste draus machen. Punkt aus Pasta und für mich als Mutter so als Erkenntnis, hat der Vater meines Sohnes seit der Trennung erkannt, das er einen Sohn hat und wie dumm wäre ich, dieses nicht zu fördern - den jeder Mensch sollte seine Herkunft und die Wurzeln kennen. Vielleicht bin ich dafür einfach zu sehr Idealist und Familienmensch - tue es mal in diese Schublade.
So, antworte mal der Reihenfolge nach - zwar nich ruhiger, das es Probleme seitens KM mit dem Umgang schon wieder gibt - trotz geschlossener Umgangsvereinbarung will sie diese einseitig kippen. Und warum - mein Mann konnte mehrfach seine Tochter zur Schule am Montag morgen bringen und kam mit der Lehrerin ins Gespräch und auch mit dem Direktor. Es tat zu Tage, das er ja gar kein so beschriebenes Monster ist, wie ihn die KM dargestellt hat. Ironisch gemeint ... coole Sache und leider funktioniert das inizierte Bild nicht mehr und deswegen mal wieder einen neuerliche Blockade.
Zumindest aus Ihrer Sicht kann es sich hier um keine Mediation handeln. Die Zuordnung der Mediatorin bzw. des Mediators jeweils zu einer der Medianten ist systemwidrig und kann zu keinem vernünftigen Ergebnis führen.
Da ich ja nicht vom Fach bin - warum systemwidrig, meinem Mann wurde als gängige Methode - für jeden so eine Art Fürsprecher - dargestellt.
Punkt a: nein es gibt keinen Vertrag und keine Regeln - die derzeit gefühlte Regelung .... Mutter darf alles, kann alles machen was sie will und der Vater hat sich zu beugen. Wobei Mutter nicht korrekt ist, da ja die Tochter bei den 80jährigen Großeltern untergebracht ist und diese Schule, Medizin und halt alles normale einer Mutter übernehmen. Effizient und mit Verhinderung trotz mehrern Versuchen des Jugendamtes alles wichtige vorenthalten.
Punkt b: die erste Zeit ging mein Mann immer allein - gemeinsame Termine KM und KV gehen nicht, da tickt die KM regelmäßig mit Heulattacken und Tobsuchtsanfällen aus. In einem Termin verplapperte sich der Mediator meines Mannes damals und meinte, ja die KM kommt ja nie allein - es sind ja immer ihre Eltern dabei. Diese sprechen für die Mutter und regeln alles, was besprochen wird. Da hat mein Mann gefordert - ich soll mitkommen als Frau und irgendwo mitbetroffene der Schikanen der Familie. Ehrlich - hatte nicht so die Lust, weil es einem doch an die Nieren geht, wenn der eigne noch 11jährige Sohn seit fast 2 Jahren dauerhaft einer angeblichen Belästigung der Tochter beschuldigt wird. Dabei - wir haben ja mit ihm gesprochen - ist das große Mädel meines Mannes für ihn seine Schwester, wie halt die kleine gemeinsame.
Punkt c: nein - darf ich ehrlich sein, weder mien Mann noch ich sind uns im klaren, was die Grundlagen sind. Nach einigen Belesungen hier im Netz - theoretisch sollte ein Gleichgewicht hergestellt werden zwischen den Elternteilen. Nur das gab es schon mal zu Anfang zwischen der Beziehugn von meinem Mann und mir - nur je enger wir beide zusammengingen, ein Kind bekamen und schlußendlich auch noch heirateten ist es total aus. Rein für mich selbst als Frau seh ich des so, das die Exfrau meines Mannes - selbst hier und da mal wieder ständig andre Männer an Ihrer Seite - hat wohl etwas Hass entwickelt, da er wieder in einer Familie oder halt einfach neuer Beziehung lebt. Anscheinend dem Kind es hier gefällt und das ärgert die - nur was können wir dafür, das ein Topf seinen Deckel gefunden hat? Persönlich kenn ich solche Verhaltensmuster nicht - meine Beziehung zum Vater meines Jungens war bei der Trennung abgeschlossen. Wir beide haben jeweils neue Partner und kommen auch alle gut klar für den Jungen auf einer Art freundschaftlichen Ebene. Also wir können gemeinsam am Kaffeetisch sitzen ohne uns die Augen auszukratzen.
Punkt d: eine Aufgabe ist den Umgang regeln und das hat wohl die Richterin erkannt, das die KM eine Problem mit sich und der Welt hat, Stärkund der KM ggü. den Großeltern sowie das KM und KV reden können - hinsichtlich der Mutter das sie nicht vor der eignen Tochter austickt sowie der Gro0vater nicht als Schlagkräftiger Mann meint nochmal ein junger Mann zu sein. Es gab ja fast 2 Jahre - in worten zwei - da hat man die KM nicht gesehen und die Tochter musste zu den Großeltern gebracht werden. Dies ist aber nicht mehr möglich durch das Urteil vom Mai wonach nur noch die KM die Tochter übernehmen darf oder muss.
Punkt e: Ja das denke ich - wie schon angesprochen - die KM ist allein bzw. ständig wechselnde Personen an der Seite und die Tochter ist abgeschoben zu den Großeltern. Diese - so glaube ich (und nicht nur ich auch die Dame des Jugendamtes) verkennen das sie eigentlich nur Großeltern sein sollten und nicht Mutter und Vater. Die Tochter selber sieht ja, das die Oma die Famile mit eiserner Regie führt und die eigne Mutter sich nicht gg. die Frau durchsetzt und dann kommt der Vater - noch mit neuer Frau dazu, die ein Kind mitbringt und ein gemeinsames bekommt - und diese beugen sich nicht. Springen nicht nach deren Pfeiffe und können trotzdem nicht vertrieben werden. Warum vertrieben - in der Familie gibt es noch eine weitere Tochter und einen Sohn - der Sohn ist ca. 10 Jahre älter als die KM und alleinstehend und ist immer umher bei den Großeltern - sprich Mama macht und geht nur zum schlafen heim. Die Tochter - die KM ist analog und beugt sich. Dann ist da noch die kleine Tochter der Großeltern - diese schlug einen anderen Weg ein und ließ sich nicht so knechten und darf heute nicht mehr heimkommen, weil sie sich der Oma nicht beugt. Dieses - ich denke Kinder haben dafür ein Feingespür - hat die Tochter meines Mannes erkannt und erlebt somit schon hier eine Zwickmühle. Sie sieht es ja primär - die SChulsachen der Tochter macht nicht die mutter sondern Oma, zum Doktor und die Medikamentengabe (wobei man manchmal über die Eigenmedikation nicht nachdenken darf) bestimmt Oma. Den Sachenkauf bestimmt Oma - so sieht es dann auch aus. Oma versucht auch anscheinend mit massiven Druck gg. die Enkeltochter eine Beeinflussung zu erreichen, wenn sie her ist. Das Mädel steht unter Druck und wir sind dann mehr oder weniger das Druckventil - nur das macht die Sache nicht einfacher.
Zwischenzeitlich ist es ja sogar soweit - man sah sich - lebt leider insgesamt im Nahbereich - folgendes passiert. Bei Sonntagseinkauf traf man sich an einem Laden ... wir als Familie standen da und die Tochter meines Mannes sowie deren Mutter kam ums Eck. Die Tochter winkte und freute sich und wollte durchstarten und Hallo sagen - dann sagte die Mutter was, leider für uns nicht hörbar, und der kopf ging runter. So tief habe ich den Kopf eines Kindes noch nie hängen sehen. In der Reihe stehend versuchte die Tochter Blickkontakt zu erhaschen mit dem Vater und meinem Sohnemann, was gelang. Beim bemerken der Mutterzog sie sie rum wie einen alten Sack, damit sie nicht mehr gucken konnte. Es sei auch gesagt, das mein Mann seine Tochter am Geburtstag telefonisch nicht erreichen konnte - sprich Handy ausgeschaltet der KM sowie das Festnetz - nach Ladenöffnung ging er zu seiner Tochter und gratulierte, er kam kaum dazu wieder zog sie an der Tochter als wäre sie Dreck. Wie gesagt, bin selber Mutter und dachte das ich im falschen Film bin. Beim nächsten Umgang - so sprachen wir alle hier ab (mein Mann, mein Sohn und ich), das über diesen Vorfall nicht gesprochen wird - Kindergruppe und Mediatorin der KM waren informiert, aber bis dato keine Stellungnahme - daran hielten wir uns auch und die kleine fing von sich aus an. Ja Papa Mama hat gesagt, ich darf nicht zu Euch Hallo sagen kommen, wäre aber gern gekommen hab mich gefreut euch zu sehen. Mein Mann stieg ein und meinte, naja hat ja versucht einen Blick zu erhaschen, ja Papa hab ich aber da meinte Mama, ich sollte gefälligst damit aufhören oder willst Du das ich hier allein stehe. Was macht ein Kind da ... denke alle Reaktionen erklärbar und die Traurigkeit und Tränen beim Gratulieren von meinem Mann.
Ich denke, man kann sich vorstellen, was in meinem Mann vorging - er sieht es immer wieder, wie es bei meinem Sohnemann läuft (konsequentes raushalten der Großelterlichen Ansicht beider Seiten, sonst wäre des auch anders heute). Anrufe bei Jugendamt - die Dame verstand die Problematik, also ist irgendwo hinter meinem Mann - nur sie meinte, ein erneuter Gang zum Gericht und beim derzeitigen Stand, so wie die Mediatoin der KM reagieren würde könnte zur Folge haben, was zwar schlecht fürs Kind wäre, einen Umgangsausschluß - wiel viele Gerichte lieber eine schlechte Mutter sehen als gar keine. Und ich seh des so, das genau darin der Hase im Pfeffer liegt für meine Mann - die Ohnmacht. IN dem Zusammenhang habe ich mir die Mühe gemacht und den umfangreichen Schriftwechsel gelesen, den es um die Tochter gibt seit der Trennung der Eltern und das sind immerhin 8 Jahre!!!Seitens des JA gab es in 2000 und 2004 Bestrebungen Gespräche zu führen. 2000 - nachdem die Tochter 2 x aus der Wohnung der Mutter geholt werden musste - Kind ist ja 2 Jahre und schläft durch, also kann Mutter ausgehen ohne Kindermädel. Fazit: die alten Nachbarn riefen meinen Mann an, das sich die Tochter die Seele aus dem Laib brüllt - Türöffnung mit Polizei, Verfahren KM soll mit Hilfe der Großeltern lernen, ein Kind zu versorgen - mein Mann ist damals leider ohne Anwalt zum Gericht (waren wir auch noch nicht zusammen) und dachte er bekommt dahingehend Recht, das ggf. bis sich die Mutter gemeint gefangen zu haben, seine Tochter bei sich zu haben. Was ja nicht erfolgte - das einzigste Ergebnis komplette Integrierung der tochter in die Wohnung/Haushalt der Großeltern (Oma lässt Kind heut noch nicht allein schlafen, die Enkeltocher schläft im Ehebett mit der Oma un der Opa wird ins NÄhzimmer ausquatiert - fragen sie nicht was wir hier für Probleme haben mit dem Schlafen, die schläft nicht allein und sie ist 9 Jahre). 2004 - ich zog mit Jungen und meinem Mann hier in der Stadt zusammen (hatte WE-Beziehung bei guten 300 km). Von der Gegend her zogen wir in den Nahbereich (ich komme aus einer ländlichen Gegend und hier halt in diesem Nahbereich hab mir auch keine Gedanken drüber gemacht, weil hier auch einen gute Schule für meinen Jungen war) der KM und Großeltern. Diese Handlung hatte zur Folge, das es bösartige Briefe der KM-Anwältin gab wonach mein Mann seine Exfrau - rotz der Beziehung zu mir - sie wiederhaben will und sie angeblich zu den aufleben der ehelichen Verpflichtungen vormals zwingen wollte usw. Aber das stimmte ja nicht und mein Mann ging zum JA. Die Gespräche dort wurden alle durch die Großeltern abgelehnt im Namen der Mutter. Erst mit Druck des JA gaben die Großeltern - nicht Mutter - bekannt, wo trotz geteilter Sorge das Kind eingeschult wird. Später musste dann über einen Rechtsanwalt erreicht werden, das wenn wir durch die halbe Republik fahren, wenigsten die Krankenkarte mitbekommen sowie im Nachgang den Ausweis. Hier gabs Drohungen gg. meinen Mann - angeblich will er sein Kind über Tschechien oder Polen entführen. Dann gabs Anschuldigungen - mein Mann ging ja gott sei dank nie allein die Tochter wegschaffen, sondern vor dem Haus der Großeltern wurde die Tochter der Mutter übergeben, er hätte sein Exfrau vertrimmt und mit dieser Lüge ging die Großmutter im Namen der Tochter zum JA. Das war aber schnell geklärt. Dann wieder gabs Anschuldigungen - sie bekommt hier nix zu essen, die Bekleidung (trotz Unterhalt müssen wir ja Klamotten kaufen, bekommt ja nix weiter mit) würde immer zu kleingekauft werden. Nachdem das nicht mehr zog - schleifte die Großmutter die Enkeltochter zum Jugenamt und dort musste die Tochter sagen, der Vater hole sie seit über einem Jahr nie zu den Umgängen unter der Woche für die damalig 3 Stunden ab. Da ich aber - aus meiner beruflichen Sicht - sehr eisrn alle Termine ect. notierte konnten wir belegen, das nur 3 x der Umgang ausfallen musste wegen Terminen, die nicht anders legbar waren - nur einen Ausgleich für die Ausfallzeit wurde nie gewährt. Seit nun 2005 führen wir so eine Art Umgangstagebuch für die Zeit wo sie hier ist bzw. alle geführten Gespräche.
Dieses TAgebuch - eine Idee meiner schweizer Freundin - die machen es da wohl so bei Problemen, zeigt eindeutig wie Schematas ablaufen - sprich je enger wir eine Familie wurden um so schikanöser wurde das Verhalten der Großeltern. Die Oma machte auch keinen Hehl bzw. machte vor uns den Versuch, der Enkeltochter einzureden, das mit der Geburt der kleinen Tochter, mein Mann sie nicht mehr so oft holt bzw. er keine Zeit mehr für sie hat. Sie ist nun, das müssen sie verstehen, nur noch das 5. Rad am Wagen - nur alle 3 Kidds haben den gleichen Status hier. Gut eines muss ich sagen - als Frau Ihres Vater und Mutter und für 3 Kinder gemeinsam zuständig, kann man nicht den gelebten Prinzessinenstatus wie bei den Großeltern durchziehen, das ist nicht machbar und lehne ich persönlich auch ab, weil kein Kind, das hier in der Wohnung ist, ist besser oder schlechter - alle werden gleich behandelt entsprechend des Alters sowie der gefühlten Entwicklung. Mit meinem Sohn von nun 11 Jahren kann ich anders reden als wie mit der Tochter meines Mannes die so in ihrem Wesen - trotz Schule - so auf der Stufe einer 4-5 jährigen ist. Mehrfach hat sie sich in letzter Zeit auch gewünscht, wieder Baby zu sein, weil dann würde sich ja alles um sie drehen. Nur es dreht sich nicht mal alles um kleine gemeinsame Tochter. Mit diesem Hintergrund - so denken wir uns das - treffen sie immer den wunden Punkt der Tochter ... ich bin der Mittelpunkt, alle soll sich um mich drehen und vorallem jeder hat nach meiner Pfeiffe zu tanzen.
Für mich - die das erste mal in dieser Option lebt - stellt dieses manchmal ein Problem dar, weil ich keine Lösung kenne im Umgang bzw. dem Kind begreiflich zu machen, das wenn mehrere Kinder da sind man einfach keines bevorzugen kann oder benachteiligen. Einfachste Sachen - wie die Bitte räum mal dein Spielzeug weg - funktionieren nicht. Spielen bedeutet dem Mädel, den gesamten Spielzeuginhalt des Kinderzimmers auf den Boden zu verteilen und liegen zu lassen, irgendwann wird es schon jemand aufräumen. AUf der anderen Seite - wie kann man ein Kind so realitätsfremd erziehen. In der Schule ist jetzt auch rausgekommen, besonders im Sport, das es massive Probleme gibt. Oma sagt, wenn du dich nicht bewegen willst, musst du das nicht. Sprich - dann dreht sich trotz Einwirken der Lehrerin kein Rad und das ist doch sehr bedenklich. Ich selber - bevor ich krank wurde - habe über 10 Jahre Lehrlinge ausgebildet und wenn dieser Stil weitergefahren wird, sag es mal salopp, nimmt dies ein schlimmes Ende.
Ich wünsche allen einen schönes und geruhsames Weihnachtsfest - ob die Tochter meines Mannes kommt wissen wir nicht, da die KM trotz Urteil bisher noch nicht zugestimmt hat.
hummel
Hallo hummel,
nicht nur, weil Weihnachten vor der Tür steht, möchte ich Ihnen etwas Mut machen, indem ich sage, dass die bisherigen Bemühungen, die bislang mit bewundernswerter Ausdauer an den Tag gelegt wurden, aus meiner Sicht keinesfalls als Mediation bezeichnet werden können.
Diese Tür steht noch offen.
Dazu müssten einige Bedingungen erfüllt sein, wovon ich die wichtigsten hier nenne.
a) Während der Mediation dürfen keine Gerichtsverfahren betrieben werden. Soweit solche
in die Wege geleitet worden sind, muss das Ruhen des Verfahrens beantragt und angeordnet werden.
b) Die Parteien müssen sich einig sein, dass ein regelmässiger Umgang des Kindes mit dem
Vater für das Wohl des Kindes erforderlich ist.
c) Die Parteien müssen sich verpflichten, in fairer und anständiger Weise eine Lösung anzustreben, die einen möglichst unbelastenden Umgang des Kindes zum Ziel hat. (Hier kann es auch Zwischenziele geben, z.B.: "Betreuter Umgang" o.ä.).
Das scheint leichter gesagt, als getan, ist aber möglich.
Aus meiner Sicht ist folgende Grundkonstruktion am erfolgversprechendsten:
1. KM und KV suchen sich einen noch nicht beteiligten Mediator. Mit diesem schliessen sie einen Mediationsvertrag mit mindestens den oben genannten Bedingungen. (Als Sorgeberechtigte sind sie die einzigen, die über das Umgangsrecht entscheiden können).
2. Die bisherigen Mediatoren bleiben Beistände von KM und KV (oder es werden andere gebeten). Ihnen fällt in gesonderten Sitzungen die Aufgabe zu, zwischen ihren Medianten und deren Angehörige im Sinne des Kindes einzuwirken. Ob dies durch Mediation oder Therapie oder auf andere Weise geschieht, muss den Beteiligten überlassen bleiben.
3. Die aussenstehenden Betroffenen sollten an den Mediationssitzungen nicht teilnehmen, da derzeit ihre blosse Anwesenheit offensichtlich eskalierend wirkt (zumindest zur Zeit). Die Hauptaufgabe der Mediation ist aber die Deeskalation!
Damit wäre nach meiner Ansicht ein Anfang für eine sinnvolle Mediation gemacht.
Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest
bernd
Hallo,
vorweg wünsch ich auch ein schönes Weihnachtsfest.
zu Punkt a ... is keines am laufen, nur für meinen Mann, der ja irgendwo zwischenhängt, war das (bis er erfuhr, das er kleingemacht wird und gg. ihn ein Umgangsverbot ausgesprochen wird) eine Möglichkeit. Den es ist ja utopisch, das das Ziel darin besteht, den Mann zu brechen und zu beugen. Entweder springst DU oder Du siehst Dein Kind nicht.
zu Punkt b ... tja, ich denke genau darin liegt der Punkt des Streites, die KM interessiert dies weniger, aber die Großeltern und diese scheinen so der Annahme zu sein, das Enkelkind ist das Ihre und gut und jeder muss auf Knien gekrochen kommen, wenn dies die Mutter tut bitte, aber deswegen sollte man keinen Vater dazu zwingen. (früher, aus der ersten Umgangszeit - Trennung als des Kind Kleinkind war, wurde mein Mann von den Großeltern mit Stündlichen Anrufen während des kompletten Umgangs - auch nachts - schikaniert und drangsaliert, was erst mit einem Verfahren beendet wurde, da die Großeltern kein Gespräch vom JA annahmen!)
zu Punkt c ... sehen wir analog, unsre Nerven reibt es auch auf. Selber als Mutter frag ich mich manchmal, ob die das Kind irgendwann in die Klappse bringen wollen, weil des Kindl durchgedreht ist. Wir waren ja so was von erschrocken, bei der Begegnung und der Aussage der Tochter hinterher was da läuft - nur was nützt es wenn die JA-Dame sich aufregt über sowas und dann die Mediatorin nicht mit der Mutter redet, sondern wieder kommt. Ach das muss man doch verstehen. Nur unser Verständnis hält sich da massiv in Grenzen, sehr massiv.
Zu den Vorschlägen:
Punkt 1: neuer neutraler Mediator ... gute Sache, wie ist das mit der Zuweisung über das Urteil + Jugendamt, kann dieses einfach umgangen bzw. mit dieser Auflage geändert werden und das alles einseitig? Weil die KM zieht hier nicht mit und schon gar nicht deren Eltern. Die KM wird auch nicht allein an den Tisch gehen und ohne die Eltern (leider) läuft hier nix. Was soll die Mutter auch sagen - sie hat die eigne Tochter in den letzten Monaten nur minimal gehabt, sprich sie ist bis auf 3 oder 4 Tage glaub ich (ohne nachzugucken) seit September mit ihr allein gewesen. Neben dem Umgang aller 2 Wochen bei uns (Freitag bis Montag) lebt die zwar nicht meldetechnisch aber betreuungsmäßig komplett bei den Großeltern! Sicher im Urteil vom Mai wurde von einer gelegentlichen Betreuung von den als gut geheißen - aber hier sind meinem Mann die Hände gebunden, weil da die Tochter so unter Druck steht und logischerweise zwar uns ggü. sagt, ja ich lebe komplett bei OMa/Opa, aber nicht der Verfahrenspflegerin.
Punkt 2: der Mediator meines Mann ist ausgeschieden und erhat bis dato keinen neuen sprich der steht da irgendwo allein da und die KM-Med. reagiert entsprechen Ihrer Mandantin (nenn es man so) und mein Mann muss springen oder auf deutsch verrecken. Entscheidungen laufen so - die KM bekommt selbst für minimale Sachen mind. 14 Tage Zeit zu überlegen und mein Mann muss von einer auf die andren Minute entscheiden. Daher Friss oder Stirb.
Punkt 3: würde ich begrüßen, weil ich geb Ihnen Recht durch die Angriffe auf meinen SOhnemann und auf mich - merkt die Tochter meines Mannes nicht an mir, insoweit hab ich die absolute Kontrolle über mich - bin ich mit Sicherheit sehr auf brass. Es macht es auch nciht leichter - weil die KM-Med. mich dahingehend gefressen hat, weil ich mich einmal nicht bremsen konnte und meinte, also mehr als ein Baby ist ihre Mandatin nicht, weil ich selber Mutter bin und die in meinem Alter ist. Nein ich wäre für die KM nicht ertragbar, weil ich zu klare Regeln habe und zu hart bin. Sicher, aufrund meiner beruflichen Laufbahn und sonstigen Lebensentscheidungen habe ich klare Vorstellungen, aber wegen der klaren Sicht nieder gemacht zu werden, das muss ich mir nicht bieten lassen. Ich kann ja nix für, das sich die KM noch heute von den eignen Eltern unterbuttern lässt und keine Entscheidungen trifft. Als die KM-Med. meinte ich wäre ein Pessimist und mit meiner Antwort, das um sowas zu entscheiden, mindestens mich kennen müsste und nicht auf die Dümmlichkeit der Großeltern udn KM - weil ich nach sowas nicht springe - redet die sowieso nicht mehr mit mir. Selbst die Dame des JA bat die KM-Med. gg. mich nicht so zu schießen, aber die hat es nicht begriffen. Aber was will man auch - so seh ich das - erwarten - wenn im ersten gemeinsamen Gespräch vorangestellt wird: sie müssen doch die arme KM verstehen, sie muss doch erst mal lernen mit dem Kind umzugehen und sie müssen da eindeutig zurückstehen. Weder mein Mann, der seine EXfrau länger kennt noch ich, die ja diese Persönchen auch erst 2 Jahre kennt (vorher sah man ja nur die Großeltern, die war ja nie da) ist das ein Umstand, der nicht nachvollziehbar ist. Wie gesagt und was das betrifft, stimm ich ihnen zu - weil ich mich auch selber kenne und mit solchen wischiwaschi-Sachen nicht viel am Hut habe. Da kann ich zur nächsten Wand reden und gucken, vielleicht antwortet die mir irgendwann mal im nächsten Leben. Jede klare Ansage zu einer Sache bedeutet für mich eine klare Antwort ... so einfach ist das.
Also - mein Mann und ich danken für die Vorschläge, er wird schauen, wie diese umsetzbar sind, weil er ja da leider wieder allein auf weiter Flur steht. Heute so kurz vor Weihnachten bangt er, ob er überhaupt sein Mädel (gibt zwar des Urteil) am 1. Weihnachtsfeiertag sehen wird. Naja vorbereitet haben wir alles - für alle 3 Kidds hier - und man wird sehen, was passiert. Sicher, im ersten Moment, wenn die Tochter nicht kommt, kann man nciht viel machen (zwar die Option mit der Polizei anzurücken, aber das steht ausser FRage ist nicht zuträglich für das Kind, zwar ein Dämpfer für Mutter und Großeltern, aber naja). Man muss abwarten, was passiert. Aber wie immer - die Mutter wird die Heulmasche aufleben lassen, die Alten toben wie paar minderbemittelte Individuen und beschimpfen meinen Mann als Analphebeten, weil der ein "Wessi" ist und ich zwar als "Ossi" so lesen und schreiben kann, aber da auf dem Dorf groß geworden, nur einen Kuhpopo massieren kann und mehr nicht. Ich denke auch, das teilweise (so mein Gespür bei dem Mädel) diese Denkweise da weitergegeben wird und das ist das schlimmste ... so seh ich das wenn der eigne Vater degratiert wird. Ich kann damit leben, weil ich weis was ich kann und was meine Kinder können und werden können. Dafür kämpf ich wie eine Hyäne.
Aber nichts desto trotz, bedanken wir uns .. und wünschen ein frohes Fest.
hummel
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