Konfliktblog
01.11.07, 21:55
Die Themen an sich sind schon spannend, sehr schön auch, zumindest für die Herren, ist das Krawattenverbot:Die Zukunftskonferenz Mitteldeutschland 2007 setzt sowohl in inhaltlicher als auch auch in organisatorischer Hinsicht neue Maßstäbe: Da es bisher keine Erkenntnisse gibt, die einen direkten Zusammenhang zwischen dem Tragen von Krawatten und dem Entstehen von Kreativität aufzeigen, besteht auf der Konferenz ein Krawattenverbot. Die Diskussion in den einzelnen Workshops kann so in einem möglichst offenen und ungezwungenen Rahmen stattfinden.Teilnehmer, die ihre Krawatte nicht ablegen möchten, werden zu einer kleinen Spendengebühr für einen wohltätigen Zweck aufgerufen.Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, lädt ein zur ?Zukfunftskonferenz Mitteldeutschland 2007?:Der internationale Standortwettbewerb wird nicht mehr nur durch die alt bekannten ?harten? oder ?weichen? Standortfaktoren bestimmt: Innovationsfähigkeit und wirtschaftlicher Erfolg hängen im Zeitalter des Übergangs von der Industrie- zur Wissensgesellschaft vor allem davon ab, wie gut sich Unternehmen und Standorte im globalen Wettbewerb um die neue Kreative Klasse durchsetzen können. Sollten Sie mich fragen, lieber Herr Wurpts, so sollte man auf der nächsten Konferenz das Thema ?Konflikte? fokussieren.Dennoch, es liest sich spannend, denn weiter geht es mit:Mit dem Begriff ?Kreative Klasse? sind hoch talentierte und gut ausgebildete Designer, IT-Experten, Wissenschaftler, Ingenieure, Manager und natürlich auch die klassischen ?Kreativen? wie Künstler oder Schauspieler gemeint - Menschen, die mit ihren innovativen Ideen und ihrem Wissen zunehmend das weltweite Marktgeschehen beeinflussen. Die begehrten Talente sind hochgradig mobil und können sich ihre Jobs und Wohnorte aussuchen. Was also macht einen Arbeitgeber und eine Region für die internationalen Top-Fachkräfte attraktiv? Nun, die Antwort interessiert mich auch- und schon wird sie gegeben:Die Antwort liegt in den so genannten ?neuen Standortfaktoren?, die der US-amerikanische Stadtforscher undefinedRichard Florida in seinem Buch undefined"The Rise of the Creative Class? mit der Formel der ?3 Ts? beschreibt: Technologie, Talent und Toleranz. Kreative Menschen gehen bevorzugt dahin, wo bereits IT-Firmen oder andere Unternehmen aus dem Bereich der Zukunftstechnologien angesiedelt sind. Ihr Talent, das sich die Kreativen zumindest in einer gewissen soliden Ausbildung erworben haben, entfalten sie dort, wo bereits andere Kreative zu finden sind: Ideenaustausch und Innovationen entstehen vor allem in einem offenen und kulturell vielfältigen Lebens- und Arbeitsumfeld. Toleranz ist das Stichwort, das Merkmale wie bewusst gelebte und akzeptierte lebensweltliche Gegensätzen beinhaltet.Mitteldeutschland: Heimat für Kreative?Wie attraktiv ist unsere Wirtschaftsregion für die kreative Elite? Was können Unternehmen tun, um hoch qualifizierte Fachkräfte anzuziehen? Welche Möglichkeiten gibt es, Mitteldeutschlands Städte zu einem attraktiven Lebensumfeld zu machen? Welches kreative Potenzial ist in den Unternehmen und Städten der Region vorhanden? Wie viel Kreativität lassen die Strukturen mitteldeutscher Unternehmen tatsächlich zu?Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zeigen auf der Zukunftskonferenz Mitteldeutschland 2007 Handlungsfelder und Strategien für Unternehmen und Städte der Region auf, wie ?Kreativität? gezielt genutzt werden kann. Über die Diskussion klassischer Standortfaktoren hinausgehend soll damit ein wichtiger Impuls zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Region gegeben werden.Die Zukunftskonferenz Mitteldeutschland 2007 ausgerichtet von Mitteldeutschland- der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, in der sich strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen engagieren, mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschaftsregion Mitteldeutschland.Ziele sind u.a.: * Entwicklung einheitlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen * Aufbau selbst tragender, internationale wettbewerbsfähiger Cluster * Einheitliche und gemeinsame Vermarktung des Wirtschaftsstandortes * Erhöhung der Standortattraktivität für Investoren und Kreativkräfte * Stärkung der Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen * Gewinnung der wichtigsten Städte und Unternehmen als Mitgliederbeteiligte Unternehmen sind:Bosch, Siemens, TÜV Süd, Sparkassen Mitteldeutschlands, BMW AG- Werk Leipzig, KPMG, Leipziger Messe u.v.m.
>>weiterlesen (http://www.mediationsblog.de/hamburg.php/wirtschaftsmediation/blog/zukunftskonferenz-mitteldeutschland-2007/)
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