Redaktion
17.04.05, 21:45
Back to the Roots – Ideengeschichtliche Wurzeln der Mediation –
Eine neuzeitliche Skizze
Ein Beitrag von Franziska Geier
Der Naturzustand als Indikator
Wenn Ideengeschichtler dem Leitbild einer Staats- bzw. Gesellschaftsidee auf den Grund gehen wollen, dann schauen sie sich den Naturzustand an. Der Naturzustand bildet in ihrer Annahme quasi das Wurzelmodell, aus dem alle weiteren Gedanken einer bestimmten politischen Konstruktion entspringen und auf das sich alle Gedanken dieser Theorie / Philosophie zurückführen lassen.
Die Betrachtung des Naturzustandes richtet sich wesentlich auf die Beantwortung folgender Fragen: Wie verhält sich der Mensch seiner Natur gemäß, wie verhält er sich im vorgesellschaftlichen = natürlichen Zustand seinem Wesen nach, bevor Gesellschaft und Erziehung ihn geformt, „sozialisiert“ haben?
Dieser ungeprägte Blick vermittelt nach Auffassung der Ideengeschichtler ein ungetrübtes Bild der Natur des Menschen, so, wie ein bestimmtes politisches Modell den Menschen an sich als Vorannahme für ihre weiteren Hypothesen sieht, im Blick auf den Naturzustand erkennen wir das Menschenbild, das hinter einer Philosophie steht. Und dieses Menschenbild, dieser Naturzustand ist in der Vorstellung einzelner politischer Denker sehr unterschiedlich beschrieben worden.
Was heißt das nun bezogen auf das Verfahren und Leitbild der Mediation? Welche ideengeschichtlichen Wurzeln prägen dieses Verhandlungs- und Konfliktlösungskonzept in seinen erkenntnisleitenden Vorstellungen? Wie lässt sich das zur Leitidee der Mediation gehörende Menschenbild einordnen und beschreiben?
Die Idee der Mediation
Das Kernstück der Mediation ist das Modell einer Verhandlung nach dem Harvardkonzept. Dieses stellt als wesentlichen Prozess die Lösung von den Positionen hin zu Interessen in den Mittelpunkt seiner Lehre. Der Interessenbegriff in seiner Ansiedelung auf der Ebene der menschlichen Grundbedürfnisse ist das maßgebliche Merkmal des Harvardkonzeptes und gleichzeitig das Differenzierungskriterium, das dieses Verfahren von anderen unterscheidbar macht.
Das Leitbild der Mediation wie des Harvardmodells ist zentral geprägt von diesem Interessenbegriff. Die Idee, die imaginierte Vorstellung dahinter ist:
Alle Menschen haben kulturübergreifend dieselben Bedürfnisse – etwa nach Sicherheit und Orientierung, nach Autonomie und Gestaltungsfreiheit, nach Liebe und Zuwendung, nach Akzeptanz und klaren Verhältnissen ... und letztlich basieren alle Konflikte auch auf einem Widerstreit dieser Interessen.
Aller mentalen, kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede ungeachtet gibt es auf dieser Interessenebene eine grundsätzliche Verständigungs-möglichkeit für alle Beteiligten in jedem Konflikt.
Genau dort muss die Lösung ansetzen, und sie kann von den für den Konflikt Verantwortlichen als „Experten ihrer Situation“ am besten selbst gefunden werden.
Werden im Prozess der Mediation die eingangs postulierten Positionen als Interessen formuliert, entsteht eine tiefere Sicht der Dinge. Weitere Ansatzpunkte und Chancen tauchen auf.
Aus der erweiterten Perspektive erscheint es nun realistisch, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden. Diese Möglichkeit motiviert die Streitbeteiligten, in Kooperation dieses Ergebnis gemeinsam zu verfolgen und die neuen Optionen umfassend zu diskutieren.
Soweit die thesenhafte Darstellung der Idee. Deutlich wird: Mediation und Harvard gehen davon aus, dass jeder Konflikt und damit auch jede Kommunikation eine Oberflächenstruktur aufweist, die sich etwa in der Äußerung von konfrontativen Positionen ausdrückt. Darunter jedoch liegt eine Tiefenstruktur, die das hinter der Position liegende angestrebte Interesse markiert. Und wenn der Prozess nun eine Schleife über die Tiefenstruktur nimmt, dann werden Perspektivwechsel und kooperatives Verhalten auf der Oberflächenstruktur möglich.
Welches Bild eines Naturzustandes steckt nun hinter dieser Idee der prinzipiellen Verständigungs- und Lösungsmöglichkeiten auf der Interessenebene einer Auseinandersetzung?
Das Menschenbild der Mediation
Die Betrachtung des Naturzustandes und des daraus abgeleiteten Menschenbildes lässt sich seit der Antike in zwei Richtungen einteilen:
Die eine Richtung meint, der Mensch besitze von Natur aus nicht die Möglichkeit zum guten, d.h. verantwortlichen und sozialverträglichen Handeln. Der Mensch muss mithin durch die Gesellschaft zum Guten gezwungen werden. Ein berühmter Vertreter dieser Richtung aus der Neuzeit (Anfang des 17. Jhs.) ist der Engländer Thomas Hobbes. Er zeichnet den Naturzustand als kriegerisch, sein Menschenbild gipfelt in dem Satz: Der Mensch ist der Wolf des Menschen – homo homini lupus. Entsprechend dieser Annahme entwirft Hobbes seine Konstruktion eines stark steuernden Staates und gibt seiner hochinteressanten Staats- und Vertragstheorie den Namen eines vorzeitlichen Ungeheuers - Leviathan.
Ganz andere Vorstellungen entwickelt sein Kollege und Landsmann John Locke in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In seinen Schriften beschreibt Locke den Naturzustand als friedliches Nebeneinander, sein Menschenbild ist optimistisch gefärbt und so entwirft Locke folgerichtig eine liberale Staatstheorie. Weil der Mensch von Natur aus die Möglichkeit zum guten Handeln zu seinem eigenen und dem Wohle aller habe, könne er neben staatsbürgerlichen Pflichten auch Rechte und Freiheiten besitzen.
Locke nennt seine Schriften: The Pursuit of Happiness und geht von der Prämisse aus, dass jeder Mensch nach Glück strebe, er das Recht habe, sein Glück individuell zu definieren und dass alle freien Mitglieder einer Gesellschaft ihren Weg des Glücks auch gleichermaßen und gleichberechtigt beschreiten können und der Staat nur ein wenig ordnen und die Rahmenbedingungen dafür schaffen müsse, so dass alle nebeneinander und miteinander dieses ihr höchstpersönliches Glück – wozu als Grundlage auch und zentral nach Locke materieller Besitz gehört - verfolgen können.
Und genau hier - in dem Pursuit of Happiness lässt sich der Interessenbegriff und das daraus entwickelte Leitbild der Mediation bzw. von Harvard verankern, das wie Locke bei den höchstpersönlichen Bedürfnissen des Menschen ansetzt und davon ausgeht, dass eine gleichberechtigte parallele Verfolgung unterschiedlicher Interessen möglich ist, dass diese eben nicht konkurrieren, also nur entweder ... oder erfüllt werden können, sondern sich sowohl ... als auch mit einem win/win-Ergebnis nebeneinander in einer Gesellschaft zielstrebig verwirklichen lassen.
Weitere Übereinstimmungen mit Locke liegen darin, dass auch in der Mediation jeder Konfliktbeteiligte selbst Experte für sein Glück ist und die Inhalte seiner Lösung frei bestimmen soll und das Mediationsverfahren wie der Locksche Staat nur die Rahmenbedingungen schafft für das parallele Win/win-Streben aller Konfliktbeteiligten und sich im Übrigen aus dem Geschehen heraushält. Und nicht zuletzt der Optimismus und die Zuversicht, die hinter einem solchen Menschenbild stehen, verbinden Locke und die Mediation in ihrer Postulation von „Empowerment and Recognition“.
Wirkungsgeschichtliche Zusammenhänge
Die Wirkungsgeschichte der Lockschen Gesellschafts- und Staatstheorie führt zunächst in England noch im selben Jahrhundert zu der Bill of Rights, dem ersten Katalog bürgerlicher Freiheitsrechte.
1776 dann schreibt Thomas Jefferson die komplette Präambel der declarence of independence, das Kernstück der amerikanischen Verfassung, wörtlich ! bei Locke ab (ohne diesen zu zitieren).
In Deutschland werden seine Ideen von der Aufklärung aufgenommen. Ein berühmter Vertreter der Aufklärung, G. E. Lessing, in seiner Bedeutung als Staatstheoretiker, Jurist und gesellschaftspolitischer Denker möglicherweise noch bedeutender denn als Literat, entwirft in seinen theoretischen Schriften das Modell der Toleranz und lässt den Richter in seinem Drama „Nathan der Weise“ am Ende der Ringparabel sagen: „Es eifre jeder seiner unbestochnen, von Vorurteilen freien Liebe nach“. Da ist er wieder, der gleichberechtigte, wertfreie, parallele pursuit of Happiness, das gemeinsame Streben nach Glück.
Und schließlich auch unser Grundgesetz mit seinen Freiheitsrechten lässt sich über die hier in groben Auszügen dargestellte Wirkungskette auf Locke zurückführen.
Resumee
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mediation von einem positiven Naturzustand und Menschenbild ausgeht, zuversichtlich in die Zukunft blickt und damit in der liberalen Vorstellungswelt anzusiedeln ist. Hier ließe sich eine Kritik der optimistischen Vernunft anschließen, die in ihrer Dogmatik noch zu entwickeln wäre ...
Copyright 2005, Franzika Geier
Eine neuzeitliche Skizze
Ein Beitrag von Franziska Geier
Der Naturzustand als Indikator
Wenn Ideengeschichtler dem Leitbild einer Staats- bzw. Gesellschaftsidee auf den Grund gehen wollen, dann schauen sie sich den Naturzustand an. Der Naturzustand bildet in ihrer Annahme quasi das Wurzelmodell, aus dem alle weiteren Gedanken einer bestimmten politischen Konstruktion entspringen und auf das sich alle Gedanken dieser Theorie / Philosophie zurückführen lassen.
Die Betrachtung des Naturzustandes richtet sich wesentlich auf die Beantwortung folgender Fragen: Wie verhält sich der Mensch seiner Natur gemäß, wie verhält er sich im vorgesellschaftlichen = natürlichen Zustand seinem Wesen nach, bevor Gesellschaft und Erziehung ihn geformt, „sozialisiert“ haben?
Dieser ungeprägte Blick vermittelt nach Auffassung der Ideengeschichtler ein ungetrübtes Bild der Natur des Menschen, so, wie ein bestimmtes politisches Modell den Menschen an sich als Vorannahme für ihre weiteren Hypothesen sieht, im Blick auf den Naturzustand erkennen wir das Menschenbild, das hinter einer Philosophie steht. Und dieses Menschenbild, dieser Naturzustand ist in der Vorstellung einzelner politischer Denker sehr unterschiedlich beschrieben worden.
Was heißt das nun bezogen auf das Verfahren und Leitbild der Mediation? Welche ideengeschichtlichen Wurzeln prägen dieses Verhandlungs- und Konfliktlösungskonzept in seinen erkenntnisleitenden Vorstellungen? Wie lässt sich das zur Leitidee der Mediation gehörende Menschenbild einordnen und beschreiben?
Die Idee der Mediation
Das Kernstück der Mediation ist das Modell einer Verhandlung nach dem Harvardkonzept. Dieses stellt als wesentlichen Prozess die Lösung von den Positionen hin zu Interessen in den Mittelpunkt seiner Lehre. Der Interessenbegriff in seiner Ansiedelung auf der Ebene der menschlichen Grundbedürfnisse ist das maßgebliche Merkmal des Harvardkonzeptes und gleichzeitig das Differenzierungskriterium, das dieses Verfahren von anderen unterscheidbar macht.
Das Leitbild der Mediation wie des Harvardmodells ist zentral geprägt von diesem Interessenbegriff. Die Idee, die imaginierte Vorstellung dahinter ist:
Alle Menschen haben kulturübergreifend dieselben Bedürfnisse – etwa nach Sicherheit und Orientierung, nach Autonomie und Gestaltungsfreiheit, nach Liebe und Zuwendung, nach Akzeptanz und klaren Verhältnissen ... und letztlich basieren alle Konflikte auch auf einem Widerstreit dieser Interessen.
Aller mentalen, kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede ungeachtet gibt es auf dieser Interessenebene eine grundsätzliche Verständigungs-möglichkeit für alle Beteiligten in jedem Konflikt.
Genau dort muss die Lösung ansetzen, und sie kann von den für den Konflikt Verantwortlichen als „Experten ihrer Situation“ am besten selbst gefunden werden.
Werden im Prozess der Mediation die eingangs postulierten Positionen als Interessen formuliert, entsteht eine tiefere Sicht der Dinge. Weitere Ansatzpunkte und Chancen tauchen auf.
Aus der erweiterten Perspektive erscheint es nun realistisch, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden. Diese Möglichkeit motiviert die Streitbeteiligten, in Kooperation dieses Ergebnis gemeinsam zu verfolgen und die neuen Optionen umfassend zu diskutieren.
Soweit die thesenhafte Darstellung der Idee. Deutlich wird: Mediation und Harvard gehen davon aus, dass jeder Konflikt und damit auch jede Kommunikation eine Oberflächenstruktur aufweist, die sich etwa in der Äußerung von konfrontativen Positionen ausdrückt. Darunter jedoch liegt eine Tiefenstruktur, die das hinter der Position liegende angestrebte Interesse markiert. Und wenn der Prozess nun eine Schleife über die Tiefenstruktur nimmt, dann werden Perspektivwechsel und kooperatives Verhalten auf der Oberflächenstruktur möglich.
Welches Bild eines Naturzustandes steckt nun hinter dieser Idee der prinzipiellen Verständigungs- und Lösungsmöglichkeiten auf der Interessenebene einer Auseinandersetzung?
Das Menschenbild der Mediation
Die Betrachtung des Naturzustandes und des daraus abgeleiteten Menschenbildes lässt sich seit der Antike in zwei Richtungen einteilen:
Die eine Richtung meint, der Mensch besitze von Natur aus nicht die Möglichkeit zum guten, d.h. verantwortlichen und sozialverträglichen Handeln. Der Mensch muss mithin durch die Gesellschaft zum Guten gezwungen werden. Ein berühmter Vertreter dieser Richtung aus der Neuzeit (Anfang des 17. Jhs.) ist der Engländer Thomas Hobbes. Er zeichnet den Naturzustand als kriegerisch, sein Menschenbild gipfelt in dem Satz: Der Mensch ist der Wolf des Menschen – homo homini lupus. Entsprechend dieser Annahme entwirft Hobbes seine Konstruktion eines stark steuernden Staates und gibt seiner hochinteressanten Staats- und Vertragstheorie den Namen eines vorzeitlichen Ungeheuers - Leviathan.
Ganz andere Vorstellungen entwickelt sein Kollege und Landsmann John Locke in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In seinen Schriften beschreibt Locke den Naturzustand als friedliches Nebeneinander, sein Menschenbild ist optimistisch gefärbt und so entwirft Locke folgerichtig eine liberale Staatstheorie. Weil der Mensch von Natur aus die Möglichkeit zum guten Handeln zu seinem eigenen und dem Wohle aller habe, könne er neben staatsbürgerlichen Pflichten auch Rechte und Freiheiten besitzen.
Locke nennt seine Schriften: The Pursuit of Happiness und geht von der Prämisse aus, dass jeder Mensch nach Glück strebe, er das Recht habe, sein Glück individuell zu definieren und dass alle freien Mitglieder einer Gesellschaft ihren Weg des Glücks auch gleichermaßen und gleichberechtigt beschreiten können und der Staat nur ein wenig ordnen und die Rahmenbedingungen dafür schaffen müsse, so dass alle nebeneinander und miteinander dieses ihr höchstpersönliches Glück – wozu als Grundlage auch und zentral nach Locke materieller Besitz gehört - verfolgen können.
Und genau hier - in dem Pursuit of Happiness lässt sich der Interessenbegriff und das daraus entwickelte Leitbild der Mediation bzw. von Harvard verankern, das wie Locke bei den höchstpersönlichen Bedürfnissen des Menschen ansetzt und davon ausgeht, dass eine gleichberechtigte parallele Verfolgung unterschiedlicher Interessen möglich ist, dass diese eben nicht konkurrieren, also nur entweder ... oder erfüllt werden können, sondern sich sowohl ... als auch mit einem win/win-Ergebnis nebeneinander in einer Gesellschaft zielstrebig verwirklichen lassen.
Weitere Übereinstimmungen mit Locke liegen darin, dass auch in der Mediation jeder Konfliktbeteiligte selbst Experte für sein Glück ist und die Inhalte seiner Lösung frei bestimmen soll und das Mediationsverfahren wie der Locksche Staat nur die Rahmenbedingungen schafft für das parallele Win/win-Streben aller Konfliktbeteiligten und sich im Übrigen aus dem Geschehen heraushält. Und nicht zuletzt der Optimismus und die Zuversicht, die hinter einem solchen Menschenbild stehen, verbinden Locke und die Mediation in ihrer Postulation von „Empowerment and Recognition“.
Wirkungsgeschichtliche Zusammenhänge
Die Wirkungsgeschichte der Lockschen Gesellschafts- und Staatstheorie führt zunächst in England noch im selben Jahrhundert zu der Bill of Rights, dem ersten Katalog bürgerlicher Freiheitsrechte.
1776 dann schreibt Thomas Jefferson die komplette Präambel der declarence of independence, das Kernstück der amerikanischen Verfassung, wörtlich ! bei Locke ab (ohne diesen zu zitieren).
In Deutschland werden seine Ideen von der Aufklärung aufgenommen. Ein berühmter Vertreter der Aufklärung, G. E. Lessing, in seiner Bedeutung als Staatstheoretiker, Jurist und gesellschaftspolitischer Denker möglicherweise noch bedeutender denn als Literat, entwirft in seinen theoretischen Schriften das Modell der Toleranz und lässt den Richter in seinem Drama „Nathan der Weise“ am Ende der Ringparabel sagen: „Es eifre jeder seiner unbestochnen, von Vorurteilen freien Liebe nach“. Da ist er wieder, der gleichberechtigte, wertfreie, parallele pursuit of Happiness, das gemeinsame Streben nach Glück.
Und schließlich auch unser Grundgesetz mit seinen Freiheitsrechten lässt sich über die hier in groben Auszügen dargestellte Wirkungskette auf Locke zurückführen.
Resumee
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mediation von einem positiven Naturzustand und Menschenbild ausgeht, zuversichtlich in die Zukunft blickt und damit in der liberalen Vorstellungswelt anzusiedeln ist. Hier ließe sich eine Kritik der optimistischen Vernunft anschließen, die in ihrer Dogmatik noch zu entwickeln wäre ...
Copyright 2005, Franzika Geier